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Freitag, 26. Januar 2018

Der "Gartenblick" verabschiedet sich !

Liebe "Gartenblick" Freunde,
der "Gartenblick" geht neue Wege und zieht um: Neue Beiträge findet ihr jetzt auf: 


Im September 2010 wurde der "Gartenblick" geboren.
Noch etwas zaghaft erstellte ich meinen ersten Beitrag, inspiriert durch den Blog den meine Tochter sich eingerichtet hatte: - Mein Herbstgarten
Dem Filmen, - Mein erster Film bin ich nicht treu geblieben.
Doch die Beiträge im "Gartenblick" wurden nach und nach immer ausführlicher und länger. Als passionierte Tagebuchschreiberin macht es mir grosse Freude spannende, wichtige und berührende Momente festzuhalten. 
Als Photographin geschieht das oft mit der Kamera. 
Der Blog "verpflichtet" mich alle Photos, die ich mache zu Sortieren und die Schönsten auszuwählen damit ich sie in einem Beitrag zeigen kann. Oft sind das dann die Bilder die neben meinen Jobs als Garten- und Blumenphotographin entstehen und nicht direkt einen Weg in den Verkauf finden,
oder zusätzliches Bildmaterial nach einer Veröffentlichung in einer Zeitschrift oder in einem Buch.

Ich möchte euch hier noch einmal die fünf absoluten Highlights aus acht Jahren bloggen zeigen:

Faszination Weite, Petra Pelz




IGA Berlin, Sommer 2017








Urban-Gardening











Pelargonien Sammelleidenschaft




Piet Oudolf in Bad Driburg







Wohin geht der neue Blog?

Zuerst einmal habe ich mir mit einem Internetseiten Baukastensystem eine neue Interessante gebaut.
Jimdo, ein Unternehmen aus Hamburg hat mich überzeugt und so startete ich vor Weihnachten mit dem Aufbau der neuen Seite.
Nach anfänglichem Fluchen, ständigen Verbesserungsvorschlägen meines Mannes und Hilfestellungen von Freunden und Bekannten läuft die neue Seite jetzt:
www.sibyllepietrek.de

Jimdoseiten passen sich immer der Benutzeroberfläche an (responsive Design), egal ob der Betrachter Zuhause am grossen Rechner sitzt, am Tablett oder mit dm Handy in der Strassenbahn. Die Ansicht bleibt immer optisch einwandfrei und gut lesbar. Ein weiterer Vorteil meiner neuen Seite ist der eigenständige Blog auf der Seite. Es gibt also die festen Informationsseiten und den Blog mit seinen variabel Seiten.
Sibylle Pietrek und der "Gartenblick" sind jetzt enger zusammengerückt.
Wer weiter meine Blogbeiträge lesen möchte kann das jetzt direkt über meine Internetseite machen.
Es gibt einen RSS Feed auf der "Homeseite", in dem grünen Balken unten auf der Seite.
Wenn ihr dann einen RSS Reader auf eurem Rechner installiert habt, solltet ihr erfahren können wenn es Neuigkeiten auf meiner Seite gibt.
Ich hoffe sehr das es klappt denn diese technischen Details sind mir auch noch neu.
Zögert nicht und schreibt mir wenn es Probleme gibt, denn ich würde mich riesig freuen wenn mir möglichst viele Blog und Facebookfreunde auch auf meinem neuen Blog folgen.

Mit diesem Link landet ihr direkt auf der Blogseite: https://sibylle-pietrek.jimdo.com/blog/

Ganz viel Spass, ich bin gespannt wie es mit der neuen Seite klappt.








Montag, 13. November 2017

Erika, Heidekraut oder Calluna, ganz wie ihr wollt

Mein Mann hat sich schon gewundert wie lange ich mich mit ein paar Heidepflanzen beschäftigen kann.
Zuerst war ich in Alpen bei Claudia Trösch, sie hat dort einen Blumenkranz Workshop gegeben und ich habe die fleißigen "Floristinnen" bei der Arbeit photographiert. Die Zeit verging so schnell, ich konnte gar nicht alles photographieren was ich wollte. Also bin ich noch einmal hier in Düsseldorf auf den Markt gegangen um mich mit Erika einzudecken, die Möglichkeiten damit zu basteln sind unendlich, ich kann gar nicht alles zeigen was ich gemacht habe.

Vielleicht habt ihr auch noch Lust damit zu dekorieren, bevor alles weihnachtlich wird.



















Dienstag, 24. Oktober 2017

Piet Oudolf-Gräflicher Park Bad Driburg

"Seit 2009 ist der Gräfliche Park um eine Attraktion reicher: Der international renommierte Gartenarchitekt Piet Oudolf hat einen Stauden- und Gräsergarten angelegt, der wie ein blühender Fluss durch den Landschaftspark mäandert.
In enger Zusammenarbeit mit Graf Marcus und Gräfin Annabelle von Oeynhausen-Sierstorpff ist Piet Oudolf zu der Entscheidung für einen nachhaltigen Garten mit „kleinen topographischen Andeutungen“ gekommen. Die pflanzlichen und formalen Details des neuen Gartens wurden von den Gärtnern des Gräflichen Parks – unter Leitung von Parkleiter Hans-Josef Bickmann - ab September 2008 realisiert. Nach Oudolfs präziser Planung wurden zehntausende aufeinander abgestimmte Pflanzen gesetzt, darunter zahlreiche Sorten von Achillea, Anemonen, Astern, Echinacea, Geranien, Iris, Limonen, Salbei und Veronica. Eine Besonderheit des neuen Oudolf-Gartens sind ein Dutzend Magnolienbäume, die im Westen eine starke Kulisse, einen schönen Abschluss und eine Ergänzung für die historischen Parkteile bilden."
Ich war jetzt mal ein wenig faul und habe den Text von der offiziellen Homepage Gräflicher Park kopiert, da ich einfach nur Lust hatte die wunderschönen Herbstmotive auf meiner Seite zu zeigen. Photographiert hatte ich in den letzten Septembertagen vor einigen Jahren.






Dienstag, 10. Oktober 2017

Innenhofgestaltung oder "Urban Gardening" auf griechisch




Diesen verzauberten Innenhof habe ich auf der griechischen Insel Kefalonia in dem kleinen, pittoresken Hafenort Fiskardo entdeckt. Topfpflanzen sind in vielen griechischen Dörfern beliebt, aber so eine Sammlung in Pink, Rosa, Rot und Purpur macht sprachlos.


Mittwoch, 13. September 2017

Dachgarten von Jonas Reif auf der IGA 2017

Einen Showgarten auf der IGA 2017 in Berlin, möchte ich nicht auslassen:
Ein Innenhof-, und Dachgartenprojekt von Jonas Reif, viele Infos auf der Seite www.citytrop.de
Eine 150qm grosse Fläche wurde in drei verschiedene kleine Gartenbereiche eingeteilt, um Beispiele für Gartensituationen im städtischen Bereich zu zeigen. Ein Hinterhof mit tropisch anmutender Bepflanzung, ein Dachgarten mit Gräsern und grossblättrigen Pflanzen, die auch Schattenverträglich sind und der Sukkulenten Dachgarten, den ich hier zeigen möchte.
Etwas erhöht erbaut entsteht tatsächlich ein Gefühl von Dachgarten, ein Holzlattendach lässt flirrendes Licht durch, die Möbel und Töpfe sind alle in Weiß und hellem Grau gehalten und bilden einen dezenten Hintergrund für die Bepflanzung in verschiedenen Grün und Grautönen. Einzig die gelblichen Euphorbien und das dunkle Rot des Sedums bringen Farbe ins Spiel.
Dieser Dachgarten für eine exponierte Südseite scheint mir sehr pflegearm angelegt zu sein, denn Yucca, Kakteen und Euphorbien geben sich mit wenig Wasser zufrieden und das Wachstum der Pflanzen ist moderat, wodurch wässern und schneiden auf ein Minimum reduziert wird.
Inspirieren lies sich Jonas Reif durch einen Dachgarten eines Hotels in Paris, den er auch in seinem Buch "CityTrop", Verlag Eugen Ulmer vorstellt. Ausführliche Berichte über die verschiedenen Dachgärten gibt es auch in den letzten drei Heften der"GartenPraxis". Die "Garten Praxis", auch aus dem Verlag Eugen Ulmer, ist ein anspruchvolles Gartenheft, aber nicht nur für Gartenprofis und Gartenamateure.



Donnerstag, 7. September 2017

IGA Berlin 2017 Gräserband von Ingrid Gock

Die Arbeiten der Landschaftsplanerin Ingrid Gock waren mir noch völlig unbekannt und hier auf der IGA Berlin 2017, hatte es mir ihr Gräserband sehr angetan.
Mehrere organisch angelegte Beete fügen sich in wellenförmiger Bewegung zu einem grossen Band zusammen. Die Flächenhafte Bepflanzung, die man nur in Parks oder auf Gartenschauen erstellen kann ist beeindruckend. Die unterschiedlichen Strukturen der Gräser, von straff aufrecht, horstig auseinander fallend, frisiert und strubbelig bilden eine abwechslungsreiche Kulisse parallel zum Hauptweg.

Für weitere Informationen klickt euch doch bitte auf die Links, dort findet ihr mehr.

Mittwoch, 6. September 2017

IGA Berlin 2017- Pflanzungen der Landschaftsarchitektin, Petra Pelz

Weiter gehts mit meinen Eindrücken der IGA Berlin 2017.
Ein Großteil der Wegbegleitenden Flächen wurde von der Landschaftsarchitektin, Petra Pelz gestaltet. Ich durfte ihre Arbeit vor 6 Jahren auf der BUGA in Koblenz photographieren, einige der Bilder fanden in dem Buch "Faszination Weite", aus dem Ulmer Verlag Verwendung, auch in meinem Blogbeitrag hier nachzusehen.

Ich war damals schon total begeistert von ihrer Meisterhaften Art, Stauden und Gräser miteinander zu verweben und rauschende Bilder aus Pflanzen entstehen zu lassen. Auch hier auf der IGA ist das wieder sehr gut gelungen. Mit der Morgensonne und der Abendsonne erlebt man ein doppeltes Vergnügen, da jedes Beet immer zwei Seiten hat und jede Seite seine eigene "Lichtseite" braucht. Das Flimmern und Rauschen, die Modulation, die Lebendigkeit kommt besondern im flachen Gegenlicht
oder mit seitlichem Streiflicht zur Geltung. Wobei natürlich der Aufbau und die Pflanzenerkennung mit bedecktem Himmel, gerade im Photo, deutlicher wird.

Ich mach euch jetzt Lust doch noch nach Berlin zu fahren:





Donnerstag, 31. August 2017

IGA Berlin 2017- ganz grosse Show

Jetzt hat es doch noch geklappt und ich war in Berlin auf der Internationalen Garten Ausstellung.
Es ist ein Privileg morgens um 6.00 Uhr das Gelände betreten zu dürfen, die Sonne kommt langsam hinter den Bäumen hervor, Wassertropfen schillern auf den Blüten, die Gärtner ziehen dicke Schläuche hinter sich her, die Seilbahn macht eine Probefahrt, das Leben auf der IGA erwacht. 
Es ist ein allerdings ein Wettlauf mit dem Stand der Sonne, die schönsten Momente einzufangen, bevor die Sonne ab spätestens 10.00 Uhr zu hoch am Himmel steht.
Das Gelände ist riesig!
Ich startete im Westen, Eingang "Gärten der Welt", das war für die morgendlichen Bilder, im Gegenlicht perfekt.
Mein Hauptinteresse bestand in den Blumen-, und Gräserrabatten der Landschaftsarchitektin Petra Pelz und der Landschaftsplanerin Ingrid Gock, die einen grossen Teil der Beete gestaltete hatten, die sich zwischen den Schaugärten im westlichen Bereich befinden.

In diesem Post möchte ich aber meine schönsten Themengarteneindrücke teilen.
Leider hatte ich nicht viel Zeit Details einzufangen, aber zum Sonnenuntergang kam mein Mann als Unterstützer dazu und hat noch ein paar grandiose Weitwinkelaufnahmen machen können.



"Cultivated by fire" ein Beitrag von T.C.L, Taylor Cullity Lethlean aus Melbourne, Australien



Sonntag, 30. Juli 2017

pyrenäen wanderungen nach dem rother wanderführer

6 wanderungen in den spanischen pyrenäen, aus dem "rother wanderführer", von roger büdeler.

ausgangsort unserer wanderungen war der kleine und sehr hübsche ort torla. in fussnähe waren wir auf dem campingplatz "rio ara"untergekommen. der sauberste und gepflegteste campingplatz, den ich kenne, mit nur zwei sternen. auf saftig, grüner wiese, mit blick auf die berge, wanderwege vor dem tor. 

rother tour: 17 camino de turieto
zum einstieg gab es dann auch die erste wanderung entlang des rio ara hinein in den "parque nacional de ordesa y monte perdito". 
wir sind nur den hinweg, ca. 3 stunden gelaufen und haben für den rückweg den shuttelbus genommen.


Dienstag, 25. Juli 2017

bullireise frankreich- nordspanien

mit hilfe des stellplatz führers "passion france" fanden wir einen tollen stellplatz in der nähe von cognac.  "le domaine conte et filles" geleitet von zwei zauberhaften schwestern. diese haben das gut von den eltern vor einigen jahren übernommen und bieten reisenden einen übernachtungsplatz mit wc und dusche! 
es werden zwischen 1-5 plätze zur verfügung gestellt, manchmal mit wc und wenn es besonders nette menschen sind, sogar mit dusche!
wer wie wir mit kleinen bus reist weiß das sehr zu schätzen.
das system von passion france besteht darin bei winzern, auf cognacgütern und farmen einen stellplatz zu bekommen und als gegenleistung dort etwas zu kaufen. wir haben "pineau" gekauft. süffiger apperitif aus traubensaft und cognac. eine spezialität der gegend.



weiter gings ans meer nach capbreton an der atlantikküste.
paul richtete sich dort mit freunden auf einem campingplatz ein, um den sommer mit surfen zu verbringen.
für uns ging es weiter über st. jean-pied-de-port, ausgangspunkt für den camino st. jaques, auf die spanische seite der pyrenäen. in den nationalpark ordesa monte perdido.



beeindruckende fahrt über die d19 nach larrau. angetroffen haben wir den saubersten und gepflegtesten campingplatz unserer bisherigen reise: camping rio ara, vor den toren von torla.

Mittwoch, 21. Juni 2017

"Die Gärten von Trauttmansdorff", in Südtirol

Der heftige Regen hatte alle Besucher aus der Gartenanlage vertrieben und die erste Stunde war ziemlich nass und grau. Doch dann wurde der unigraue Himmel heller und das Spätnachmittags Gegenlicht spiegelte sich in den nassen Wegen und Pflanzen. Den Schirm konnten wir dann einpacken und den Garten fast alleine geniessen.

In unmittelbarer Nähe zu Meran, wurden die "Gärten von Schloss Trauttmansdorff"  2001 nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet und zu einem Publikumsmagneten für Südtirol. Der Hauptteil des Gartens befindet sich in einer Mulde unterhalb des Schlosses und endet in einem grossen See. Man durchwandert den Italienischen Garten, Wasser und Terrassengärten, am Hang zieht sich ein Waldgarten empor bis zu einem grossen Aussichtsplattform des Italienischen Designers Mattheo Thun. Der Sonnengarten erlebt seinen Höhepunkt sicherlich im Juli, August und ist dann bestimmt ein leuchtendes Highlight. Von der ungewöhnlichen Plattform, ganz oben am Hang, hat man einen spektakulären Blick auf Meran und auf die 3000 Meter hohen Berge der Textilgruppe. Hier oben befindet sich ein weiteres Gartenzimmer:"Garten der Verliebten". Der Name steht wohl für die romantische Aussicht die man von hier oben geniessen kann. Wer das Glück hat im Sommer an einem Freitagabend den Garten zu besuchen, der wird sicherlich dort oben die letzten Sonnenstrahlen geniessen und die Namenswahl verstehen.
Unbedingt die lange Öffnungszeit am Freitag, im Juni, Juli und August beachten, bis 23.00 Uhr!
Auch oberhalb und seitlich des Schlosses befinden sich unterschiedliche Gartenbereiche, doch am imposantesten war für mich der der Blick den Hang herauf mit dem Schloss als Hintergrundkulisse. Da es rund um Meran viel Weinanbau auf steilen Terrassen gibt, hat sich Trauttmansdorff auch diesem Thema gewidmet und eine Weinterrasse mit den typischen Reben angelegt. Passt wirklich ganz toll in die Gartenanlage. Der Garten ist auf einen grossen Besucherandrang ausgerichtet, die Treppen, Geländer und Pergolen sind ziemlich wuchtig ausgefallen und die Pflanzen kaschieren sie nur mit Mühe. Die Schilder für die Pflanzenerkennung sind groß und natürlich super zu lesen, allerdings im Photo nicht so schön. Das dürfte allerdings nur mich stören, denn es ist ja auch ein Botanischer Garten, indem es viel zu erfahren gibt. 
















Montag, 8. Mai 2017

Meine Vernissage "Gartenfokus-Blütenlese" in Schloss Dyck

Es war eine tolle Vernissage, mit Familie und so vielen, lieben Freunden und Bekannten und einer professionellen Vorbereitung durch die Stiftung Schloss Dyck. Martin Wolthaus, Kurator der Stiftung eröffnete die Ausstellung von Josh Westrich und mir, mit sehr netten, persönlichen Worten und vergaß auch nicht die Mitarbeiter zu erwähnen, die sich mit der Hängung unser ca. 150 Bilder so unendlich Mühe gemacht hatten. Leider ging die Zeit rasend schnell vorbei und diese schönen Momente lassen sich nicht anhalten. Ich bin sehr glücklich und froh meine Arbeiten durch den Ansporn der Ausstellung weiterentwickelt zu haben und sie anschließend in diesem wundervollen Ambiente zeigen zu dürfen.
Obwohl ich meine Bilder, glücklicherweise auch gedruckt in grossen Kalendern sehen kann, ist die Präsenz eines Bildes an der Wand noch einmal ganz anders. Schön was einige Besucher in den Bildern entdecken konnten und welche unterschiedlichen Assoziationen entstehen.
Danke an alle die mir Feedback gegeben haben und ein super dicker Dank an Marcus, meinen Mann, ohne den die Ausstellung nicht so schön geworden wäre!

Das Wetter hatte es gestern gut mit uns gemeint und wir konnten mit vielen Freunden, den aufregenden Vormittag, mit Rosé und Quiche im Park ausklingen lassen. 



Dienstag, 2. Mai 2017

Dr. J.P.Thijssepark in Amstelveen

Das Wetter letztes Wochenende war super und ich hatte Lust meine Tochter zurück nach Amsterdam zu bringen. Clara musste dafür am Samstag einige Gärten, die auf dem Weg lagen, mit mir besuchen. Der Bonus war dann Abends der grosse Einkauf bei Albert Heijn.
Sonntag früh sind wir dann zum Amsterdamse Bos gefahren, das Naherholungsgebiet für Amsterdam. Zu diesem Park gehört ein ganz besonderer Teil, der Dr. J.P. Thijssepark, ein Streifen Wald von Wassergräben und Teichen durchzogen, der die heimische Pflanzen Welt der Niederlande beherbergt. Moorlandschaft, Heidelandschaft und Wald mit einer unfassbaren Vielfalt an Pflanzen in einem liebevoll gepflegten Zustand. Der Waldboden ist übersät mit weissen Anemonen, Waldmeister, Märzenbechern, grosse Flächen Paris quadrifolia und Bärlauch. Salomonsiegel schießt überall aus dem Boden und riesige Farne entrollen gerade ihre Wedel.
Zu gerne würde ich dort mal an einem nebeligen Morgen photographieren. Es ist eine einzigartige Stimmung in dem Park, den auch die lauten Flugzeuge, die in Schiphol starten nicht stören können.






Freitag, 28. April 2017

"Gartenfokus-Blütenlese" Ausstellung in Schloss Dyck

Endlich sind alle Photos außer Haus und ich kann nur noch abwarten und hoffen, dass alles super wird. Ab dem 7. Mai können meine Bilder und die Arbeiten von Josh Westrich in den wunderschönen Räumlichkeiten von Schloss Dyck besucht werden.
Etwas verzweifelt war der nette Kurator, Martin Wolthaus schon, als wir am Ende fast 150 Bilder für die Ausstellung zusammen hatten.
"...wenn die Fotografen einmal losgelassen werden", meinte er am Donnerstag zu mir.

Etwas zu voll ist es vielleicht schon geworden. Im großen Saal hätten auch zwei Wände mit Photos gereicht. Doch am Anfang erschien mir alles so gross, so viele Räume und grosse Wände, ich hatte Sorge wir würden die komplette erste Etage im Schloss nicht füllen können.
Es war wirklich ein glücklicher Zufall für diese Ausstellung ausgewählt worden zu sein und ich habe mir ausreichend Zeit genommen, einige neue Motive zu machen.
Doch am Ende sind 6 Monate Vorbereitung doch gar nicht so lange, die Zeit läuft einem am Ende immer weg. 
Im Februar war ich bei meiner Schwester in der Normandie, das Auto vollgepackt mit Vasen, Blumen und Besteckkästen und neben Schäfchen füttern habe ich Blumenbilder gemacht.  Als dann im Garten die Auswahl an Narzissen und Krokussen groß war, konnte ich noch einige Motive hier im "Büro", bzw. im Studio machen.

Hier ein paar Making-of Photos:
















Die ersten Motive meiner Boxflower-Serie waren in alten Schachteln und Dosen, bis ich die Idee hatte leere, alte Besteckkästen zu verwenden und die Untergründe farbig dem Inhalt anzupassen.



Ab dem 7. Mai 2017 bis zum 29. Oktober werden unsere Fotos in Schloss Dyck ausgestellt und ich hoffe ganz viele von euch finden den Weg nach Schloss Dyck, um dort einen abwechslungsreichen Tag zu verbringen.





Mittwoch, 15. März 2017

Pelargonien-Sammlerleidenschaft in Kloster Maria Laach

Kann das der Anfang sein?



Nein, es gehören wohl mehr als vier Babypelargonien dazu, um von Sammelleidenschaft zu sprechen.
Ich bin der absolute Laie und mich hat nur eine nette FaceBook Nachricht von Mathias Alter aus der Abtei Maria Laach, in die Eifel gebracht, da ich für eine Reportage Pelargonien photographieren sollte. Also, ich weiß zu den Pelargonien gehören die Geranien,
die wir im Sommer in den Balkonkästen haben.
Doch das ist nur ein kleiner Teil. Es gibt hunderte Arten.Viele kennen von früher, vom Fensterbrett, der Großeltern, die Duftpelargonien. Jene, die so herrlich zitronig duften wenn man die Blätter berührt.
Den anderen Schwerpunkt bilden die Blattschmuckpelargonien, mit ihren zigfachen Varianten an Blattform, Zeichnung und Farbe.
Es gibt in Maria Laach schon lange eine Tradition der  Pelargonium-Sammlung, um die sich der Gärtner Mathias liebevoll und mit grossen Enthusiasmus kümmert.
Gestern war herrlicher Sonnenschein, über dem Laachersee stiegen die Nebel auf und rund um das Kloster war schon viel Betrieb. Auf dem Gelände gibt es nicht nur die grosse Gärtnerei, die sehr viele Kräuter, Reben und auch Obstgehölze verkauft, es gibt ein grosses Buchgeschäft, Hotel und in der Saison auch ein Restaurant. Eine Wanderung um den Laacher See haben wir leider zeitlich nicht einbauen können, doch wenn man damit beginnt hat man ein komplettes Tagesprogramm vor sich.

Donnerstag, 9. Februar 2017

"Gärten des Jahres 2017" Preisverleihung auf Schloss Dyck

Der Callwey Verlag hat im zweiten Jahr den Preis "Gärten des Jahres" verliehen und aus 100 eingereichten Arbeiten, von Landschaft und Gartenarchitekten, 50 großartige Gärten ausgewählt und in einem Buch zusammengefasst.
Jeder Garten wird mit professionellen Photos, einem Gartenplan, Lageinformation und Informationen zu dem Gestaltungsbüro auf zwei Doppelseiten vorgestellt.
Einen guten Einblick in das Buch gibt es auf der Blogseite des Callwey- Verlags zu sehen.

Im letzten Jahr gab es auf Schloss Dyck schon eine sehr schöne Veranstaltung,
schaut gerne noch einmal hier in meinem Beitrag von Februar 2016.
In diesem Jahr schien mit das Interesse noch grösser,
die Präsentation viel professioneller und die Verpflegung ließ keine Wünsche offen.
Es ist gerade der Monat der grossen Treffen.
Nach dem Gartenjournalistentreffen auf der der IPM, der Pflanzenmesse in Essen, war ich auf einem Vortrag der  Gartengesellschaft, von dem Staudenzüchter und Gärtner Hans Kramer vom "De Hessenhof" und jetzt noch das stimmungsvolle Treffen in Jüchen auf Schloss Dyck.




Freitag, 27. Januar 2017

Ernst Pagels Bürgergarten in Leer

Ein Gartenblog ohne Gartenblicke.

Es wird Zeit euch mal wieder mit auf die Reise zu nehmen und einen Garten vorzustellen.
Im Frühsommer bin ich Richtung Friesland gefahren und habe mit meiner Freundin und einen Babyweimaraner eine schöne Gartenreise gemacht.
Den Anfang machten wir in dem kleinen Ort Leer, um den Garten des berühmten Pflanzenzüchter Ernst Pagels zu besuchen.
Geboren 1913, verbrachte er vor dem Krieg einige Jahre in Karl Foersters Gärtnerei in Bornim
und war dort viel mit der Gartenplanung beschäftigt. Nach dem Krieg kehrte Ernst Pagels zu seiner Mutter nach Leer zurück und gründete dort eine Gärtnerei.

"Im Jahr der Betriebsgründung hatte Pagels nämlich Karl Foersters Gärtnerei in Bornim den ersten Besuch nach Kriegsende abgestattet. Am Ende des freudigen Wiedersehens steckte Förster seinem Schüler ein Päckchen mit Saatgut von Salvia nemerosa zu, mit der Aufforderung "Sieh zu, was du darin findest." Pagels folgte dieser Aufforderung und fand unter den Sämlingen der bis dato kaum verwendeten Staude prompt eine herausragende Sorte, ..." den Steppen Salbei 'Ostfriesland'.
Hier habe ich ein wenig aus Mascha Schachts Buch "Gartengestaltung mit Stauden" zitiert, welches ich euch nur ans Herz legen kann. Spannendes Buch über berühmte Gärtner und Gartengestalter, die ihren Schwerpunkt in der Verwendung von Stauden haben.

Wenn ich hier durch die Sortimentsliste der Pflanzen blättere die auf Ernst Pagels zurückzuführen sind, fällt vor allem die große Anzahl an Gräsern auf.
Namen wie Miscanthus 'Graziella', 'Kleine Fontäne', 'Silberspinne' und  'Malepartus' klingen alle sehr bekannt und stammen alle von ihm. Sein Bekanntheitsgrad unter den Staudenverwendern wie Beth Chatto und Piet Oudolf wuchs und seine Pflanzen wanderten aus in die USA, um in den Präriegartenpflanzungen von Wolfgang Oehme Bestandteil zu werden.

"2007 verstarb Ernst Pagels und konnte noch miterleben wie der Waldorfkindergarten auf dem Grundstück der Gärtnerei einzog. Ein Herzenswunsch der in Erfüllung ging:"Hauptsache, es entsteht etwas Soziales und kein Gartengroßmarkt" pflegte er zu sagen.






Mittwoch, 14. Dezember 2016

"Blurb" Fotobuch

Ich mache keinen Werbeblog, aber wenn es etwas Gutes zu empfehlen gibt, dann möchte ich das gerne mit euch teilen.
Ich habe gerade bei "Blurb" ein Photobuch für einen Kunden gemacht und bin sehr zufrieden damit.
Ich arbeite mit dem Bearbeitungsprogramm Lightroom und dieses Programm ist direkt mit Blurb vernetzt.
Das ist praktisch und schnell, da man die Bilder aus seiner Sammlung, ohne Umwandeln in JPGs,
(ich arbeite mit RAW Dateien), direkt in das Buchlayout ziehen kann.
Es ist sicherlich viel teurer als die Angebote aus Drogeriemärkten oder von Cewe, aber die gute Qualität überzeugt.
Ich habe Hardcover, im Format 30x30 cm, das ist groß! gewählt und einen umlaufenden Photoeinband.

Es hat superviel Spass gemacht einen Garten über ein Jahr zu Photographieren und dann ganz frei mit den schönsten Motiven ein Buch zu erstellen. Da das Buch keinen Text enthält, ging das auch relativ schnell. Na gut, 3 Vormittage habe ich dann doch gebraucht.


Donnerstag, 27. Oktober 2016

Herbststimmung

Ich bin kein grosser Freund des Herbstes,...
auch wenn die Gräser in meinem Garten in den wunderbarsten Tönen leuchten, perfekt abgestimmt mit den Zartlila Tönen der Astern und dem Rot des Ahorns,
wenn ich mir ums Gießen keine Sorgen mehr machen muß und ich in Ruhe überlegen kann welche Pflanzenkombination mal wieder geändert werden könnte, da alles viel zu eng steht,
auch wenn die Blätter von den Bäumen wirbeln beim Spaziergang durch den Wald
und es Pilze, Kürbis, Äpfel, Birnen und andere Köstlichkeiten gibt.

Nein, es macht mich melancholisch, denn ich denke an den weniger schönen Februar und März und an die Tage, an denen man es nicht mehr erwarten kann, endlich wieder im Garten zu Arbeiten.
Dabei hat diese "dunkle" Jahreszeit durchaus auch Vorteile.
Der Gärtner kommt entspannt und ohne Stress zu Tätigkeiten, die im Sommer liegen bleiben müssen. Besonders in meinem Job, der bei schönem Wetter von mir erwartet, dass ich raus gehe und schöne Bilder in tollen Gärten mache.
Jetzt kommt die Zeit, um die Bilder des Jahres aufzuarbeiten.
Da macht es dann mal richtig Spass vor dem Rechner zu sitzen.
Jaaaa, jaaaa, aber .....



Donnerstag, 20. Oktober 2016

Segeltörn rund um die Peleponnes

Weil es so wunderbar war, gibt es noch einen Nachschlag an Griechenlandbildern.
Hier ist es gerade nass und kalt, da tut es gut schnell noch einmal ein paar meiner I-Phone Snaps auszusuchen und sich an die Wärme, das wunderschöne Licht und das herrliche Wasser zu erinnern. Dieses Jahr hatten wir mehr Zeit an Land zu gehen, kleine Wanderungen zu machen, einen Mietwagen zu nehmen und nach Epidaurus zu fahren. Sogar einen kurzen Trip auf die Akropolis konnten wir am Ende der Reise machen. Mein Interesse an Griechenland wird immer grösser und es fängt an Spass zu machen sich mit der Mythologie und Geschichte Griechenlands zu beschäftigen. Der alte Griechenlandreiseführer meines Vaters, von 1962, ist super umfassend und sehr unterhaltsam geschrieben. Der Autor schlägt vor mindestens eine Woche Zeit für Athen zu nehmen und morgens, abends, in der Mittagssonne und bei Vollmondschein auf die Akropolis zu steigen. Ha, damals musste man wohl nicht 20,- Euro Eintritt zahlen und durfte bestimmt noch eine kleine Sitzpause auf einem alten Marmorbrocken machen...
In unserer etwas schnellerlebigen Zeit wird wohl kaum ein Tourist sich so lange Zeit nehmen.
Wir haben uns fest vorgenommen im nächsten Jahr eine Übernachtung in Athen einzulegen, um das neue Akropolismuseum zu besuchen und etwas mehr Zeit für diese faszinierende Stadt zu haben.
Dann habe ich auch mehr Zeit für meine Klassenkameradin, die ich nach 30 Jahren, zum ersten Mal dort wiedergetroffen habe.
Für so etwas ist Facebook ja klasse.


Clemtine, grüne Orangen, Quitte, Granatapfel