Mittwoch, 22. Februar 2017

"Solognote" Schafe zu Verkaufen

Jaaa, ihr müsstet dafür in die Normandie zu meiner Schwester fahren...
Sie hat gerade viel zu viele Schafe und für 120,- Euro könnt ihr dort ein tolles robustes Schaf erstehen.
"Solognote "ist eine sehr alte Rasse, die ihren Namen aus der Solonge, Frankreich hat, wo die Rasse im 15. Jahrhundert entwickelt wurde. Sehr verbreitet war sie in den 1850ger Jahren in Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Die Tiere sind recht unempfindlich und tolerieren schlechte Ernährung, (huch, Theklas Tiere bekommen fettes Normannisches Gras, duftiges Heu und sind wie wild auf ihre Granulatleckerli) und sind nicht sehr anfällig für Krankheiten. Allerdings ist ihre Wolle wohl nicht zum Stricken geeignet. Da nehmt ihr wohl besser Merino Schaf :)

Gut, falls ihr keine Schafe wollt, fragt mal eure Nachbarn. Gestern stand in der Zeitung, dass es in Deutschland zuwenige Schafe gibt. Das trifft nicht auf Theklas Bestand zu der jetzt 50 Tiere zählt.




Donnerstag, 9. Februar 2017

"Gärten des Jahres 2017" Preisverleihung auf Schloss Dyck

Der Callwey Verlag hat im zweiten Jahr den Preis "Gärten des Jahres" verliehen und aus 100 eingereichten Arbeiten, von Landschaft und Gartenarchitekten, 50 großartige Gärten ausgewählt und in einem Buch zusammengefasst.
Jeder Garten wird mit professionellen Photos, einem Gartenplan, Lageinformation und Informationen zu dem Gestaltungsbüro auf zwei Doppelseiten vorgestellt.
Einen guten Einblick in das Buch gibt es auf der Blogseite des Callwey- Verlags zu sehen.

Im letzten Jahr gab es auf Schloss Dyck schon eine sehr schöne Veranstaltung,
schaut gerne noch einmal hier in meinem Beitrag von Februar 2016.
In diesem Jahr schien mit das Interesse noch grösser,
die Präsentation viel professioneller und die Verpflegung ließ keine Wünsche offen.
Es ist gerade der Monat der grossen Treffen.
Nach dem Gartenjournalistentreffen auf der der IPM, der Pflanzenmesse in Essen, war ich auf einem Vortrag der  Gartengesellschaft, von dem Staudenzüchter und Gärtner Hans Kramer vom "De Hessenhof" und jetzt noch das stimmungsvolle Treffen in Jüchen auf Schloss Dyck.




Freitag, 27. Januar 2017

Ernst Pagels Bürgergarten in Leer

Ein Gartenblog ohne Gartenblicke.

Es wird Zeit euch mal wieder mit auf die Reise zu nehmen und einen Garten vorzustellen.
Im Frühsommer bin ich Richtung Friesland gefahren und habe mit meiner Freundin und einen Babyweimaraner eine schöne Gartenreise gemacht.
Den Anfang machten wir in dem kleinen Ort Leer, um den Garten des berühmten Pflanzenzüchter Ernst Pagels zu besuchen.
Geboren 1913, verbrachte er vor dem Krieg einige Jahre in Karl Foersters Gärtnerei in Bornim
und war dort viel mit der Gartenplanung beschäftigt. Nach dem Krieg kehrte Ernst Pagels zu seiner Mutter nach Leer zurück und gründete dort eine Gärtnerei.

"Im Jahr der Betriebsgründung hatte Pagels nämlich Karl Foersters Gärtnerei in Bornim den ersten Besuch nach Kriegsende abgestattet. Am Ende des freudigen Wiedersehens steckte Förster seinem Schüler ein Päckchen mit Saatgut von Salvia nemerosa zu, mit der Aufforderung "Sieh zu, was du darin findest." Pagels folgte dieser Aufforderung und fand unter den Sämlingen der bis dato kaum verwendeten Staude prompt eine herausragende Sorte, ..." den Steppen Salbei 'Ostfriesland'.
Hier habe ich ein wenig aus Mascha Schachts Buch "Gartengestaltung mit Stauden" zitiert, welches ich euch nur ans Herz legen kann. Spannendes Buch über berühmte Gärtner und Gartengestalter, die ihren Schwerpunkt in der Verwendung von Stauden haben.

Wenn ich hier durch die Sortimentsliste der Pflanzen blättere die auf Ernst Pagels zurückzuführen sind, fällt vor allem die große Anzahl an Gräsern auf.
Namen wie Miscanthus 'Graziella', 'Kleine Fontäne', 'Silberspinne' und  'Malepartus' klingen alle sehr bekannt und stammen alle von ihm. Sein Bekanntheitsgrad unter den Staudenverwendern wie Beth Chatto und Piet Oudolf wuchs und seine Pflanzen wanderten aus in die USA, um in den Präriegartenpflanzungen von Wolfgang Oehme Bestandteil zu werden.

"2007 verstarb Ernst Pagels und konnte noch miterleben wie der Waldorfkindergarten auf dem Grundstück der Gärtnerei einzog. Ein Herzenswunsch der in Erfüllung ging:"Hauptsache, es entsteht etwas Soziales und kein Gartengroßmarkt" pflegte er zu sagen.






Donnerstag, 19. Januar 2017

Auszeit bei Langlaufski in der Eifel

An einem Mittwochmorgen zum Langlaufski in die Eifel zu fahren ist ein grosser Luxus und ein Privileg von Selbständigen.
Genug Arbeit gibt es immer im Studio oder vor dem Rechner, doch manchmal muss man raus aus seiner täglichen Routine.
Ganz Bewusst mal etwas anderes machen, sich am Sonnenschein und der Schönheit der Natur erfreuen. Der Januar ist ein dunkler Monat, leider für mich auch ein trauriger deshalb sind Sonne, Schnee und 8,9 km Langlauf die perfekte Aufmunterung.
In der Nähe von Monschau, in der Eifel gibt es super viele gespurte Loipen, unter outdooractive findet ihr auch die Loipe Wollbüschel Rohren, die wir gelaufen sind.


Samstag, 7. Januar 2017

Almuth

als das neue jahr kam ist almuth gegangen...

soviel wie möglich mitnehmen, war der Vorsatz seit deiner Diagnose.
Du warst so voller Lebensfreude, Mut und Schönheit, bis zum letzten Schluck in der Silvesternacht.
Das Feuerwerk am Himmel war dein Abschiedsszenario!
Wir konnten das Spritzgebäck in diesem Jahr nicht zusammen backen, ich hatte Halsschmerzen, obwohl wir seit Oktober Ausschau nach einem ordentlichen Fleischwolf hielten.
Heute habe ich dein letztes Plätzchen aus der Dose geknabbert, du hast sie alleine backen müssen.
Ab jetzt jedes Jahr Spritzgebäck und Haselnussplätzchen in Erinnerung an die gemeinsame Zeit. Meine liebe Freundin, danke für deine unendliche Energie und die guten Ideen als Stylistin, in meiner Zeit als Werbephotographin, danke für deine Freundschaft, du warst eine super Patentante für Paul.

Weil du die Rosenbilder von Cy Twombly so geliebt hast:
cy twombly



Sonntag, 18. Dezember 2016

Flashback - Paris Photo 2016

Die 20. Paris Photo, im November!!!
Vor zwanzig Jahren füllte die Paris Photo gerade mal einen Raum im Caroussel du Louvre, es folgten weitere Räume und ab 2011 musste die Photo Messe in den wunderschönen Grand Palais umziehen.
Trotz schrecklicher Erinnerung an das Attentat im Vorjahr, die Messe wurde frühzeitig geschlossen, gab es dieses Jahr wieder eine gut gefüllte Halle. Mit 153 Gallerien, 30 Buchverlagen und Buchhandlungen, kamen 62.000 Besucher.
Unser Lieblingsbuchverlag, Steidl, war mit einem Megastand vertreten und verschickte sogar gratis die Bücher in die ganze Welt.
Allerdings die handsignierten natürlich nicht, weshalb wir wieder viele Kilos selbst nach Hause schleppen mussten.
Der brasilianische Photograph Sebastiao Salgado signierte sein neues "Kuwait" Buch, im Taschen Verlag, mit S/W Aufnahmen aus dem Jahre 1991, als er eine Reportage über die brennenden Ölfelder nach dem Irakkrieg gemacht hatte.
Wir hatten gerade zwei Wochen vorher den berührenden Film von Wim Wenders, "Das Salz der Erde", über Salgado gesehen und freuten uns sehr ihn persönlich begegnen zu dürfen. Ein grossartiger Photograph und eine spannende Persönlichkeit.

Auffallend viele Serien waren zu sehen, Bilder aus den 80iger Jahren und viele Collagen.
Auch scheinen mehr und mehr Kunst, - und Photographieklassen zu kommen und ziehen mit ihren Lehrern diskutierend durch die Stände. Ein Treffpunkt für die Photographieszene und sicherlich perfekt als Lehrstunde.
Marcus könnte sich drei Tage dort aufhalten, mir reicht immer ein Nachmittag bis die Pforten um 20.00 Uhr schließen.
Paris hat wirklich noch so viel zu bieten.
Nebenveranstaltungen und weitere Photographieausstellungen gibt es noch reichlich,
wir hatten uns im Palais du Tokyo für die Ausstellung von Tino Segal interessiert.
Eine Ausstellung war es gar nicht, eher eine Performance. Ein völlig leer geräumter Palais du Tokyo, als sollte eine Renovierung anstehen, diente als Lebensraum, durch den alle Besucher von Kindern, Studenten, Erwachsenen und am Ende von einer älteren Dame, diskutierend geführt wurden.

Und dann gibt es natürlich noch gute Restaurants in Paris.
Wir machen immer gute Erfahrung mit Smart-Travelling, eine Internetseite mit super Tipps für Hotels und Restaurants.
Weitere gute Infos findet man auch bei Petite Passport.

Jetzt eine kleine Bilderflut, Marcus war so nett mir seine Instagram Bilder zu geben,
ich war etwas Photofaul. Merci Chérie.