Donnerstag, 2. Oktober 2014

Barcelona - Jardin de Mossèn Costa i Llobrera, Kakteengarten

Ich mach ja keine leere Versprechungen,
hier also Photos aus dem Kakteengarten in Barcelona auf dem Hausberg, Montjuic.

2004 war ich an einem trüben Septembertag dort und völlig fasziniert von der Wildheit und Verwunschenheit des Gartens.
Kein Mensch geht in diesen Park mit herrlicher Aussicht auf Barcelona, dabei kann man die Ruhe dort nach der trubeligen Stadt so genießen.
Dieses Mal bot sich mir ein ganz anderes Bild.
Zuerst einmal schien die Sonne und ich war um die Mittagszeit dort, nicht so toll für die Bilder...
und der Park schien ganz neu angelegt zu sein.
Die grossen Kakteenwälder durch die man hindurchgehen konnte, vor 10 Jahren, waren nicht mehr da. Ich denke sie sind zu instabil geworden und mussten aus Sicherheitsgründen entfernt werden, sie waren  wohl nicht mehr abzustützen. Die Laternenmaste waren nicht mehr grün sondern grau gestrichen.... schade, denn das war so ein guter Gegenpart zu den grünen Kakteen. Die Wege waren auch neu angelegt und alles wirkte jetzt sehr gepflegt.
Für den Erhalt des Gartens ist das natürlich wunderbar, aber das wilde und ursprüngliche ist leider etwas verloren gegangen.

Vielleicht kann man auf den Bildern erkennen was ich meine.











Mittwoch, 24. September 2014

Barcelona....vor 4 Jahren

Ich sage jetzt nicht, "oh, wie die Zeit verrinnt....", aber gleich geht's los nach Barcelona und da musste ich mich doch noch einmal durch die alten Bilder klicken.
Also, meine Frisur mochte keiner. Ich fand "Pony" eigentlich ganz lustig.
Wenn ich meiner Freundin alles zeigen möchte was wir Ostern 2010, alles besichtigt haben, dann muß ich mich aber ranhalten.
Unbedingt auf dem Programm steht der Botanische Garten und der Kakteen Garten auf dem Berg Montjuic. Dafür schleppe ich auch noch ein extra Objektiv mit nach Barcelona.

Dann gibt es den Vergleich zu den Photos die ich dort 2004!!! gemacht habe.
Da habe ich noch analog photographiert. Darauf bin ich gespannt.


Paul, in seiner Phase über alle Hindernisse zu springen.
Kurz darauf kam das Skateboard...



Und zu dieser "kleinen Maus" fahre ich jetzt. 
Seit den Sommerferien darf sie nämlich schon in Barcelona Spanisch lernen und heute Abend gehen wir zusammen feiern!


Freitag, 19. September 2014

Gladiolen zum Flower Friday

Ohne Helgas Aufruf zum Posten unserer Blumenarrangements in Vasen, auf ihrem Blog Holunderblütchen ,
wären diese Gladiolenbilder im Computer versunken.
Ich habe die Blüten auf einem Feld gepflückt und konnte mich vor lauten faszinierenden Farben und Formen kaum entscheiden. Blumenfelder zum Selberpflücken sind die doppelte Freude.






Leider geht es mir wie Helga. Der Herbst ist wunderschön, die Farben explodieren, die Astern verwandeln den Garten in ein Feuerwerk, und dennoch... das Ende der Gartensaison ist spürbar, die Tage werden kürzer... ach den Rest kennt ihr. 
Erfreuen wir uns an der Sonne die gerade scheint!

Freitag, 12. September 2014

Herbstanemonen aus der Normandie

Heute mal wieder Friday Flowerday bei Holunderbluetchen, da passen die weissen Herbstanemonen perfekt.





Wünsche allen ein wunderschönes Wochenende.

Donnerstag, 11. September 2014

Zurück aus der Normandie !

Die Woche in der Normandie hatte ich mir ja perfekt ausgesucht.
Sonne, Sonne fast jeden Tag.
Ich war in der eiskalten Orne schwimmen, habe Mirabellen, Brombeeren und Pflaumenmarmelade eingekocht und köstliches Lammfleisch gegessen.
Es war herrlich entspannend, obwohl ich auch drei dicke Hecken, mit der Hand! geschnitten habe.

Was wollt ihr sehen, den Garten?
Meine super Idee von Marmeladenetiketten?
Blumenstills?










Montag, 1. September 2014

Piet Oudolf,"le Grandseigneur"der Gartengestaltung !

Den Abschluss unserer Gartenreise bildete der Besuch in Hummelo bei Piet Oudolf.
Das er seine weltberühmte, wellenförmige Hecke am Ende des Gartens entfernt hatte wußte ich schon und finde es sehr bedauerlich, denn die Sichtachse war einzigartig. Andere Veränderungen im Garten kann ich aber gut verstehen und es gefällt mir sehr. Alles scheint mir etwas "pflegeleichter" geworden zu sein, so auch eine grosse, wilde Bepflanzung vor dem Atelierhaus. Die Stauden und Gräser stehen vereinzelt und scheinbar systemlos in einer Wiese und werden sich selbst überlassen. Im Frühjahr wird alles mit der Sense heruntergeschnitten.
Die lange Hecke im Hintergrund, ein Stück gemähter Reisen und ein Streifen mit symmetrischer Bepflanzung bilden den richtigen Kontrast zu der "Wilden Wiese". Nur dadurch kommt die lose und malerische Bepflanzung richtig zur Geltung.





Für meine Schwester war diese Bepflanzung das"Aha-Erlebnis" denn in der Normandie sucht sie für ihr grosses Grundstück nach Möglichkeiten Gräser und Stauden in der Landschaft möglichst natürlich zu integrieren. Super nett war auch unser Gespräch mit Piet Oudolf der sich überraschender Weise viel Zeit für ein sehr ausführliches Gespräch nahm.













Piet Oudolf, Hermann Gröne und Thekla im Gespräch.

Weitere Berichte über Piet Oudolf auf meinem Blog:

http://gartenblick.blogspot.de/2010/10/piet-oudolf-auf-der-architekturbiennale.html

http://gartenblick.blogspot.de/2010/10/graser-bei-piet-oudolf.html


Montag, 25. August 2014

Garten von Ton ter Linden und Gerd Tabak

Eigentlich müsste ich jetzt auf dem Weg zur Chorprobe sein.
Doch mein Kopf ist noch voll von den vielen Eindrücke meiner Gartenreise nach Holland, dass ich danach lechzte meine Bilder anzuschauen und wenigstens einen Garten herauszupicken und hier zu zeigen.
Also, lieber Klaus, ich habe mir die "Theresienmesse"von Haydn aufgelegt und lasse sie jetzt einfach in Endlosschleife laufen ...
13 Gärten und Gärtnereien in Holland, standen auf der Reiseroute von "aha-Reisen", die von Hermann Gröne begleitet wurde.
Ein Riesen Programm, bestens ausgewählt und abwechslungsreich zusammengestellt, da stand für meine Schwester und mich fest, wir lassen uns mal mit dem Bus kutschieren und genießen die gemeinsame Zeit und unsere Gartenleidenschaft.
Das trotzdem mehrere tausend Photos entstanden, liegt wohl doch an meinem Beruf...

Der Maler Ton ter Linden gehört natürlich zu den berühmtesten Gärtnern Hollands und zählt sogar zu den Gründungsvätern der heute populären "Dutch wave".
Fachkundige Garteninfos bekamen wir immer von Hermann Gröne und von unserem Reiseleiter, Peter Gartz wurden wir ausreichend mit Infos zur holländischen Geschichte und Landeskunde versehen. Peter ist das wandelnde Lexikon und wenn ich nicht wüsste das er den Bus gefahren hat, dann könnte ich felsenfest behaupten er hat alle Daten, Zahlen und Infos von bestens vorbereiteten Referaten abgelesen.
Ton ter Linden ist für mich eine Schlüsselfigur auf dem Weg zur Gartenphotographie.
Leider kann ich mich nicht daran erinnern wann und in welcher Zeitung ich den wunderschönen Bericht über seinen Garten gelesen habe. Die Photos, wie Ton mit Staffelei mitten in seinem Blütenmeer steht und malt, waren jedoch lange in meinem Kopf. Als ich irgendwann später seinen Garten besuchen wollte, hatte er ihn aufgegeben und man konnte dieses "lebendige Gemälde" nicht mehr besuchen.
Dafür hatte ich jetzt das grosse Glück, Ton und seinen Lebensgefährten Gerd Tabak kennenlernen zu dürfen. Überwältigt von soviel Menschlichkeit und Wärme, die diese beiden unserer grossen Reisegruppe entgegenbrachten, war es mein schönstes Reiseerlebnis. Danke !