Dienstag, 28. Juli 2015

"Meine Ernte" Düsseldorf, Volmerswerther Deich

Heute steht es dick in der Rheinischen Post, "Wo Städter schon ans Ernten gehen"
Da schließe ich mich mit meinem Bericht über die Selbstversorger Parzellen im Süden von Düsseldorf mal an.
Meine Schulfreundin Susi, die ich gerade auf unserem Abitreffen wiedergetroffen habe, hat so eine Parzelle. Da ich mich schon so lange dafür interessiere und wissen wollte wie es dort aussieht, haben wir uns dort verabredet.
Von weitem sieht es ein wenig aus wie ein "Rumpelkammer" ?, überall Netze und Folie zum Schutz gegen "Mitesser" in jeder Form: Hase(ähm Kaninchen), Kohlweissling, Kartoffelkäfer und ähnliches.
Einmal angekommen empfängt einen fleissiges Gewusel mit Gartengeräten, Schubkarren voll Wasser werden verteilt und Erfolge in Form von gigantischen Zucchini und "überlebten" Salatpflanzen werden bewundert. "Kinderbeine", nennt Susi diese Zucchini !

Es gibt die "Vorzeigereihe", direkt am Eingang, sehr photogen und klar strukturiert,  aber mit viel Pflege verbunden.
Das muß aber nicht sein, denn meine Freundin erntet auch reichlich, obwohl sie ganz auf das Gießen verzichtet.
Hier hat jeder seine eigene Methode und über diese wird auch gerne gefachsimpelt, oder einfach nur eine Pause eingelegt auf den Stühlen, die sich jeder in seinen Bereich gestellt hat.
Das Schöne am Gärtnern auf diesem Grundstück ist, dass es keine Zäune und nicht zu viele Regeln gibt.
"Kein Topinamur und keine Minze bitte!", heißt es im aktuellen Rundbrief, denn im nächsten Jahr werden die Parzellen gewechselt und da will man diese Pflanzenreste nicht auf seinem "Grund und Boden" haben.











Donnerstag, 23. Juli 2015

Grosser Gartenumbau bei Gartenfotografin

Mitten im Sommer den Garten umzubauen, da muß man ja ganz schön bescheuert sein!
Wie kann man bei Temperaturen um die 30 Grad Pflanzen ausgraben, in Töpfe umsiedeln
und den halben Garten auseinandernehmen ?
Das Projekt schlummert schon seit 2 Jahren in mir und bis dann die Pläne fertig waren
und der Gartenbauer Zeit hatte wurde es Hochsommer.
Gut, dann streichen wir den Sommerurlaub und bauen um!
Die Terrasse war nach 17 Jahren vermodert, die Rankgitter hielten auch nicht mehr die kahlen Triebe der wüsten Lonicera und das Giessen der Wiese unter der stark gewachsenen Gledischie war sehr zeitaufwendig.
Doch bei aller Mühe fanden wir nie die Lösung wie die eckige Terrasse an die geschwungenen Formen im Garten anzupassen war.
Der Gartenarchitekt Peter Janke aus Hilden, hatte dann die Lösung mit den schmalen eckigen Beeten
und die Idee nur einen Teil des Weges aufzunehmen und mit einem neuen Schwung auf das Haus zu zuführen.
Die Bepflanzungsvorschläge sind jetzt klarliniger mit einen Riegel Sporobolus heterolepsis und einem Wegübergreifenden Beet bepflanzt mit Festuca gauterieri. Den Übergang zu meinem alten Staudenbeet bildet ein Riegel aus Bergenien.

Tja, so sind wir nun mitten im Umbau und sehr gespannt auf das Ergebnis.

Einige Bilder sind vom Winter, andere vom Frühjahr, etwas gemischt um zu zeigen wie die Strukturen des Gartens sind.




 Hier begint der Abriss der alten Pflanzen und die grosse "Schatzsuche" nach den Zwiebelchen.




Die Holzkiste unter der Gledischie ist nur ein "Dummy" und wird noch durch Corten Stahltröge ersetzt. Hoffe das wir sie nächste Woche bekommen und dann besser sehen können wie die Strukturen auf der Wand weiterlaufen.










Sonntag, 19. Juli 2015

Pflanzentreffen in Knechtsteden und Kuchen im Glas aus der "Brigitte" !

Spontan bin ich heute Mittag nach Dormagen zum Pflanzentreffen im Kloster Knechtsteden gefahren.
Ich dachte vielleicht, mit etwas Glück, finde ich mein 'Sporobolus heterolepsis'.

9 wunderbar kräftige Töpfe fand ich bei einem sehr gut sortierten Stand von "Grasland" und auch noch extra Informationen ob ich  Festuca gauteriei 'Pic carlit' oder doch lieber Luzula Pilosa 'Igel'
für mein neues Beet kaufen sollte. Es gibt in meinem Garten gerade eine grosse Veränderung !!!
Dazu erzähle ich ausführlich mehr in den nächsten Tagen...

Ich durfte die nette Bekanntschaft von Paul Schwieters und seiner Frau machen, von dessen Gärtnerei und Schaugärten ich schon so viel gehört hatte. Jetzt im August machen sie Sommerpause, aber ein Besuch steht bei mir ganz oben auf der Wunschliste.

Die Agapanthus von Martin Pflaum waren eigentlich der Auslöser für meinen Ausflug zu diesem Pflanzenmarkt.  Er schickte mir netterweise die Einladung.
Ich habe selbst Agapanthus aus Samen gezogen, vor bestimmt 20 Jahren aus den Samen der Pflanze meiner Freundin Ines.
Ich hatte die Pflanze vorher noch nie blühen sehen und die Samen einfach in nasser Watte keimen lassen, ausgepflanzt und mehrere Jahre gepflegt, bis die erste Blüte erschien. Ich war etwas erstaunt über das strahlende Blau, ich hatte gedacht die Blüte wäre Orange.
Ich kümmere mich nun seit Jahren um immer grössere werden Horste, teile und verschenke und schleppe elend schwere Töpfe vom Keller bis zur Terrasse.
Aber, die Blüte ist so schön! Und jedes Jahr werden mit Spannung die Blütenstengel gezählt.

Die Atmosphäre im Innenhof der Klosteranlage ist sehr schön, der Andrang an Gästen riesengroß und die Aussteller qualifiziert mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Schade das ich nicht schon am Samstag dort war um darauf aufmerksam zu machen...
aber der Termin gehört für das nächstes Jahr notiert!




Diese nette Herr hat mir ein zauberhaft weißes Thalictrum verkauft und man findet sein Sortiment unter Green Globe.





























Weil Sonntag ist und meine liebe Nachbarin Levke mit Johannisbeeren vor die Tür gestellt hat und weil ich die "Brigitte" zufälligerweise gekauft habe und sich darin ein Extra Backheft befindet, gab es diese ziemlich leckeren Kuchen im Glas heute nachmittag bei uns.
Ohne Sahnehäubchen...





Sonntag, 5. Juli 2015

Start der "Tour de France" in Utrecht mit "Kraftwerk"

Endlich haben wir es auch einmal zu einem Konzert der Düsseldorfer Kultband "Kraftwerk"geschafft, die am Freitagabend ein Konzert zum Auftakt der "Tour de France" in Utrecht gaben. Grandios, viele Songs sind kennt man natürlich in unserer Altersklasse, aber live, mit 3-D-Videoshow ist wirklich ein bleibendes Erlebnis.


Unser B & B lag etwa 20 km von Utrecht entfernt und stilecht sind wir mit den Rädern gestern nach Utrecht geradelt um dort Tour de France Stimmung mitzubekommen.
Es war heiß, 32 Grad!
Diese Temperatur hat Tony Martin wohl um seinen heiß ersehnten 1.Platz gebracht.




Von den Rennfahrern konnten wir kaum etwas sehen, bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 60 km, fliegt das Rad zu schnell an einen vorbei. Aber wir haben eine tolle Stimmung in Utrecht mitbekommen, Hitze, Wasserstationen überall, Fahrradfahrer überall in Massen, Fahrradstationen zum Parken der Räder in doppelter Etage und Baden im Kanal.

Ente oder Kind in Utrecht, das wäre doch noch einmal etwas!









Unser tolles B&B, Louisehoeve, bei Karin und Jaap, in Linschoten war perfekt.
Mit Leihfahrrädern konnte man über einen Pappel gezäumten Deich zum Bahnhof Woerden fahren und mit dem Zug nach Utrecht weiter, oder über herrliche Fahrradwege als Radtour die ca. 20 km zurücklegen.
Herrliches Frühstück unter dem Heulager mit weiten Blick auf die Landschaft.






Montag, 29. Juni 2015

Open Source Festival 2015 - Düsseldorf

Mit dem Fahrrad zum Musikfestival, wenn das kein Luxus ist!
Quer durch den Wald bis zur Pferderennbahn. Traumhaft schöne Location.

Das Open Source Festival feierte dieses Jahr sein 10 - jährigem Jubiläum und war ausverkauft!
Ein super Familienevent, auch wenn wir alle etwas getrennte Wege gegangen sind.
Im letzten Jahr war es noch eine grosse Zitterpartie ob es überhaupt weitergeht mit diesem Festival auf der Pferderennbahn in Düsseldorf.
Ein tolles Interview über Philipp Maiburg, den Initiator und Veranstalter findet ihr im in dem Düsseldorf Blog THE DORF.

Auf drei verschiedenen Bühnen gab es für jeden Geschmack etwas.
Mein Favorit war "Honig", "Kakkmaddafakka," fand Paul sehr gut. 
Mehr zu den Künstlern bei RP-Online.


Hier die stimmungsvollen Bilder:
















Dienstag, 23. Juni 2015

Paris, Parc André Citroën - Teil 1-Gartenfotografie

Bei diesem trüben, kalten und regnerischem Wetter in Düsseldorf möchte ich euch den Parc André Citroën, in Paris vorstellen. Letzten Sommer war ich dort an ebenso einen regnerischem Tag und fühlte mich wie in einem tropfenden Wunderland.
Der Garten wurde 1992 von den Landschaftsarchitekten Gilles Clément und Alain Provost entworfen und ist leider ein wenig in die Jahre gekommen.
Er entstand auf dem ehemaligen Automobilgelände von Citroen und liegt zwischen der Seine und einem modernem Wohngebiet im 15. Arrondissement von Paris.

Die Betonwände bröseln, die Fliesen brechen auf den Umrandungen weg und Teile des Gartens sind geschlossen, da sie nicht instand gesetzt wurden.
Der Regen an diesem Tag passte gut zu der morbiden Stimmung.
Ich unterteile den Beitrag in zwei Teile, da es neben dem Garten zwischen den Betonwänden und Gängen, noch einen zweiten Teil zu sehen gibt.