Montag, 13. November 2017

Erika, Heidekraut oder Calluna, ganz wie ihr wollt

Mein Mann hat sich schon gewundert wie lange ich mich mit ein paar Heidepflanzen beschäftigen kann.
Zuerst war ich in Alpen bei Claudia Trösch, sie hat dort einen Blumenkranz Workshop gegeben und ich habe die fleißigen "Floristinnen" bei der Arbeit photographiert. Die Zeit verging so schnell, ich konnte gar nicht alles photographieren was ich wollte. Also bin ich noch einmal hier in Düsseldorf auf den Markt gegangen um mich mit Erika einzudecken, die Möglichkeiten damit zu basteln sind unendlich, ich kann gar nicht alles zeigen was ich gemacht habe.

Vielleicht habt ihr auch noch Lust damit zu dekorieren, bevor alles weihnachtlich wird.



















Dienstag, 24. Oktober 2017

Piet Oudolf-Gräflicher Park Bad Driburg

"Seit 2009 ist der Gräfliche Park um eine Attraktion reicher: Der international renommierte Gartenarchitekt Piet Oudolf hat einen Stauden- und Gräsergarten angelegt, der wie ein blühender Fluss durch den Landschaftspark mäandert.
In enger Zusammenarbeit mit Graf Marcus und Gräfin Annabelle von Oeynhausen-Sierstorpff ist Piet Oudolf zu der Entscheidung für einen nachhaltigen Garten mit „kleinen topographischen Andeutungen“ gekommen. Die pflanzlichen und formalen Details des neuen Gartens wurden von den Gärtnern des Gräflichen Parks – unter Leitung von Parkleiter Hans-Josef Bickmann - ab September 2008 realisiert. Nach Oudolfs präziser Planung wurden zehntausende aufeinander abgestimmte Pflanzen gesetzt, darunter zahlreiche Sorten von Achillea, Anemonen, Astern, Echinacea, Geranien, Iris, Limonen, Salbei und Veronica. Eine Besonderheit des neuen Oudolf-Gartens sind ein Dutzend Magnolienbäume, die im Westen eine starke Kulisse, einen schönen Abschluss und eine Ergänzung für die historischen Parkteile bilden."
Ich war jetzt mal ein wenig faul und habe den Text von der offiziellen Homepage Gräflicher Park kopiert, da ich einfach nur Lust hatte die wunderschönen Herbstmotive auf meiner Seite zu zeigen. Photographiert hatte ich in den letzten Septembertagen vor einigen Jahren.






Dienstag, 10. Oktober 2017

Innenhofgestaltung oder "Urban Gardening" auf griechisch




Diesen verzauberten Innenhof habe ich auf der griechischen Insel Kefalonia in dem kleinen, pittoresken Hafenort Fiskardo entdeckt. Topfpflanzen sind in vielen griechischen Dörfern beliebt, aber so eine Sammlung in Pink, Rosa, Rot und Purpur macht sprachlos.


Dienstag, 26. September 2017

Athen

das neue akropolismuseum in athen

mit meiner schulfreundin sabine, die ich im letzten jahr zum ersten mal seit dreißig jahren, dank facebook, wieder in athen traf. diesmal war zeit für einen gemeinsamen abend.

Mittwoch, 13. September 2017

Dachgarten von Jonas Reif auf der IGA 2017

Einen Showgarten auf der IGA 2017 in Berlin, möchte ich nicht auslassen:
Ein Innenhof-, und Dachgartenprojekt von Jonas Reif, viele Infos auf der Seite www.citytrop.de
Eine 150qm grosse Fläche wurde in drei verschiedene kleine Gartenbereiche eingeteilt, um Beispiele für Gartensituationen im städtischen Bereich zu zeigen. Ein Hinterhof mit tropisch anmutender Bepflanzung, ein Dachgarten mit Gräsern und grossblättrigen Pflanzen, die auch Schattenverträglich sind und der Sukkulenten Dachgarten, den ich hier zeigen möchte.
Etwas erhöht erbaut entsteht tatsächlich ein Gefühl von Dachgarten, ein Holzlattendach lässt flirrendes Licht durch, die Möbel und Töpfe sind alle in Weiß und hellem Grau gehalten und bilden einen dezenten Hintergrund für die Bepflanzung in verschiedenen Grün und Grautönen. Einzig die gelblichen Euphorbien und das dunkle Rot des Sedums bringen Farbe ins Spiel.
Dieser Dachgarten für eine exponierte Südseite scheint mir sehr pflegearm angelegt zu sein, denn Yucca, Kakteen und Euphorbien geben sich mit wenig Wasser zufrieden und das Wachstum der Pflanzen ist moderat, wodurch wässern und schneiden auf ein Minimum reduziert wird.
Inspirieren lies sich Jonas Reif durch einen Dachgarten eines Hotels in Paris, den er auch in seinem Buch "CityTrop", Verlag Eugen Ulmer vorstellt. Ausführliche Berichte über die verschiedenen Dachgärten gibt es auch in den letzten drei Heften der"GartenPraxis". Die "Garten Praxis", auch aus dem Verlag Eugen Ulmer, ist ein anspruchvolles Gartenheft, aber nicht nur für Gartenprofis und Gartenamateure.



Donnerstag, 7. September 2017

IGA Berlin 2017 Gräserband von Ingrid Gock

Die Arbeiten der Landschaftsplanerin Ingrid Gock waren mir noch völlig unbekannt und hier auf der IGA Berlin 2017, hatte es mir ihr Gräserband sehr angetan.
Mehrere organisch angelegte Beete fügen sich in wellenförmiger Bewegung zu einem grossen Band zusammen. Die Flächenhafte Bepflanzung, die man nur in Parks oder auf Gartenschauen erstellen kann ist beeindruckend. Die unterschiedlichen Strukturen der Gräser, von straff aufrecht, horstig auseinander fallend, frisiert und strubbelig bilden eine abwechslungsreiche Kulisse parallel zum Hauptweg.

Für weitere Informationen klickt euch doch bitte auf die Links, dort findet ihr mehr.

Mittwoch, 6. September 2017

IGA Berlin 2017- Pflanzungen der Landschaftsarchitektin, Petra Pelz

Weiter gehts mit meinen Eindrücken der IGA Berlin 2017.
Ein Großteil der Wegbegleitenden Flächen wurde von der Landschaftsarchitektin, Petra Pelz gestaltet. Ich durfte ihre Arbeit vor 6 Jahren auf der BUGA in Koblenz photographieren, einige der Bilder fanden in dem Buch "Faszination Weite", aus dem Ulmer Verlag Verwendung, auch in meinem Blogbeitrag hier nachzusehen.

Ich war damals schon total begeistert von ihrer Meisterhaften Art, Stauden und Gräser miteinander zu verweben und rauschende Bilder aus Pflanzen entstehen zu lassen. Auch hier auf der IGA ist das wieder sehr gut gelungen. Mit der Morgensonne und der Abendsonne erlebt man ein doppeltes Vergnügen, da jedes Beet immer zwei Seiten hat und jede Seite seine eigene "Lichtseite" braucht. Das Flimmern und Rauschen, die Modulation, die Lebendigkeit kommt besondern im flachen Gegenlicht
oder mit seitlichem Streiflicht zur Geltung. Wobei natürlich der Aufbau und die Pflanzenerkennung mit bedecktem Himmel, gerade im Photo, deutlicher wird.

Ich mach euch jetzt Lust doch noch nach Berlin zu fahren: