Mittwoch, 15. März 2017

Pelargonien-Sammlerleidenschaft in Kloster Maria Laach

Kann das der Anfang sein?



Nein, es gehören wohl mehr als vier Babypelargonien dazu, um von Sammelleidenschaft zu sprechen.
Ich bin der absolute Laie und mich hat nur eine nette FaceBook Nachricht von Mathias Alter aus der Abtei Maria Laach, in die Eifel gebracht, da ich für eine Reportage Pelargonien photographieren sollte. Also, ich weiß zu den Pelargonien gehören die Geranien,
die wir im Sommer in den Balkonkästen haben.
Doch das ist nur ein kleiner Teil. Es gibt hunderte Arten.Viele kennen von früher, vom Fensterbrett, der Großeltern, die Duftpelargonien. Jene, die so herrlich zitronig duften wenn man die Blätter berührt.
Den anderen Schwerpunkt bilden die Blattschmuckpelargonien, mit ihren zigfachen Varianten an Blattform, Zeichnung und Farbe.
Es gibt in Maria Laach schon lange eine Tradition der  Pelargonium-Sammlung, um die sich der Gärtner Mathias liebevoll und mit grossen Enthusiasmus kümmert.
Gestern war herrlicher Sonnenschein, über dem Laachersee stiegen die Nebel auf und rund um das Kloster war schon viel Betrieb. Auf dem Gelände gibt es nicht nur die grosse Gärtnerei, die sehr viele Kräuter, Reben und auch Obstgehölze verkauft, es gibt ein grosses Buchgeschäft, Hotel und in der Saison auch ein Restaurant. Eine Wanderung um den Laacher See haben wir leider zeitlich nicht einbauen können, doch wenn man damit beginnt hat man ein komplettes Tagesprogramm vor sich.





Rheinhard Schmitt, Matthias Alter








Meine liebe Schwiegermutter, die mir gestern assistierte, konnte einer Andacht beiwohnen,
die mehrmals am Tag Stattfinden. (Frühaufsteher könnten zur Andacht morgens um 5.30 Uhr und dann die Runde um den See laufen..., bestimmt ein ganz besonderes Erlebnis)
Am Ende hatten wir die einmalige Gelegenheit in die alte Klosterbibliothek zu gehen. Das ist wirklich etwas ganz besonderes, denn sie ist leider nicht öffentlich zugänglich. Verständlicherweise, denn die Temperatur muss gehalten werden, Licht schadet den Büchern und es ist auch ziemlich eng und vollgestellt mit Regalen und Büchern.

Ein paar Handybilder zeigen aber schon die wunderbare Pracht.
















Kommentare:

  1. Liebe Sibylle,
    ein sehr schöner Post. Mich als Bücherfan, haben natürlich die Fotos aus der Bibliothek besonders beeindruckt. Traumhaft.
    Ich wünsche Dir einen schönen Tag.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

    AntwortenLöschen
  2. ...mit diesem Post hast fast den Frühling übersprungen und uns ein wenig den Sommer schmackhaft gemacht. Toll deine Bilder. Handy geknipst mag ich sowieso!
    Liebe Grüsse
    Christa

    AntwortenLöschen
  3. Ach ja, tatsächlich muss auch ich an Sommer denken, ans Baden im See, an sehr warme Temperaturen. Bin schon lange nicht mehr dort gewesen. Die Bibliothek wäre was für meine "Sammlung"...
    Liebe Grüße in Richtung Niederrhein!
    Astrid

    AntwortenLöschen
  4. Ich mag ja Pelargonien auch total gerne, aber ich schaffe es nie zu überwintern. :)

    lg kathrin

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Diese Herausforderung steht mir nächsten Winter bevor.

      Löschen
  5. Hallo Sybille! Ich habe deinen Blog gerade "wieder" entdeckt. Vor langem mal darin gelesen aber nicht mehr gefunden. Aber jetzt ist er in meiner Liste drin.
    Das mit den Pelargonien ist eine tolle Sache. Hat dir Matthias verraten, wie sie überwintert werden?
    Und die Bibliothek erst.. arbeite ja selber in einer Universitätsbibliothek.
    Ein letztes noch: Wenn ich bei deinem Menü auf "garden" gehe, dann erscheint zwar "private" und "public", aber ich kann nicht draufklicken. Sie verschwinden wieder, sobald ich von dem Wort "garden" heruntergehe.
    Liebe Grüße
    Tatjana

    AntwortenLöschen