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Freitag, 26. Januar 2018

Der "Gartenblick" verabschiedet sich !

Liebe "Gartenblick" Freunde,
der "Gartenblick" geht neue Wege und zieht um: Neue Beiträge findet ihr jetzt auf: 


Im September 2010 wurde der "Gartenblick" geboren.
Noch etwas zaghaft erstellte ich meinen ersten Beitrag, inspiriert durch den Blog den meine Tochter sich eingerichtet hatte: - Mein Herbstgarten
Dem Filmen, - Mein erster Film bin ich nicht treu geblieben.
Doch die Beiträge im "Gartenblick" wurden nach und nach immer ausführlicher und länger. Als passionierte Tagebuchschreiberin macht es mir grosse Freude spannende, wichtige und berührende Momente festzuhalten. 
Als Photographin geschieht das oft mit der Kamera. 
Der Blog "verpflichtet" mich alle Photos, die ich mache zu Sortieren und die Schönsten auszuwählen damit ich sie in einem Beitrag zeigen kann. Oft sind das dann die Bilder die neben meinen Jobs als Garten- und Blumenphotographin entstehen und nicht direkt einen Weg in den Verkauf finden,
oder zusätzliches Bildmaterial nach einer Veröffentlichung in einer Zeitschrift oder in einem Buch.

Ich möchte euch hier noch einmal die fünf absoluten Highlights aus acht Jahren bloggen zeigen:

Faszination Weite, Petra Pelz




IGA Berlin, Sommer 2017








Urban-Gardening











Pelargonien Sammelleidenschaft




Piet Oudolf in Bad Driburg







Wohin geht der neue Blog?

Zuerst einmal habe ich mir mit einem Internetseiten Baukastensystem eine neue Interessante gebaut.
Jimdo, ein Unternehmen aus Hamburg hat mich überzeugt und so startete ich vor Weihnachten mit dem Aufbau der neuen Seite.
Nach anfänglichem Fluchen, ständigen Verbesserungsvorschlägen meines Mannes und Hilfestellungen von Freunden und Bekannten läuft die neue Seite jetzt:
www.sibyllepietrek.de

Jimdoseiten passen sich immer der Benutzeroberfläche an (responsive Design), egal ob der Betrachter Zuhause am grossen Rechner sitzt, am Tablett oder mit dm Handy in der Strassenbahn. Die Ansicht bleibt immer optisch einwandfrei und gut lesbar. Ein weiterer Vorteil meiner neuen Seite ist der eigenständige Blog auf der Seite. Es gibt also die festen Informationsseiten und den Blog mit seinen variabel Seiten.
Sibylle Pietrek und der "Gartenblick" sind jetzt enger zusammengerückt.
Wer weiter meine Blogbeiträge lesen möchte kann das jetzt direkt über meine Internetseite machen.
Es gibt einen RSS Feed auf der "Homeseite", in dem grünen Balken unten auf der Seite.
Wenn ihr dann einen RSS Reader auf eurem Rechner installiert habt, solltet ihr erfahren können wenn es Neuigkeiten auf meiner Seite gibt.
Ich hoffe sehr das es klappt denn diese technischen Details sind mir auch noch neu.
Zögert nicht und schreibt mir wenn es Probleme gibt, denn ich würde mich riesig freuen wenn mir möglichst viele Blog und Facebookfreunde auch auf meinem neuen Blog folgen.

Mit diesem Link landet ihr direkt auf der Blogseite: https://sibylle-pietrek.jimdo.com/blog/

Ganz viel Spass, ich bin gespannt wie es mit der neuen Seite klappt.








Dienstag, 21. November 2017

Normannische Schafe

Es ist heute so grau und regnerisch, da passen die Bilder vom letzten November bei meiner Schwester  in der Normandie. Im letzten Winter gab es es fast 20 Lämmer und drei von ihnen mussten mit der Flasche ernährt werden. Thekla musste verschiedene Ställe einrichten, um die Mütter mit ihren Babies von der Herde zu trennen. Bei so vielen Lämmern waren es nachher drei verschiedene Boxen. Jeden Tag frisches Wasser und Heu für die Herde und drei mal Milchfläschchen für die Kleinen. In den ersten beiden Wochen ist meine Schwester sogar in der Nacht zum Füttern aufgestanden. Zum Glück gibt es liebe Nachbarn auf dem Lande und Aline hat Thekla täglich geholfen. Im Februar war ich zum Helfen dort und es war zu putzig mit den kleinen Lämmern. Jedes Lamm hatte seinen Lieblingsnucki und bevorzugte Kraulstellen und mächtiges Gejammer wenn man sich mit den Mahlzeiten verspätete.
Hier der Link zu meiner Schwester: La Queurie


Dienstag, 24. Oktober 2017

Piet Oudolf-Gräflicher Park Bad Driburg

"Seit 2009 ist der Gräfliche Park um eine Attraktion reicher: Der international renommierte Gartenarchitekt Piet Oudolf hat einen Stauden- und Gräsergarten angelegt, der wie ein blühender Fluss durch den Landschaftspark mäandert.
In enger Zusammenarbeit mit Graf Marcus und Gräfin Annabelle von Oeynhausen-Sierstorpff ist Piet Oudolf zu der Entscheidung für einen nachhaltigen Garten mit „kleinen topographischen Andeutungen“ gekommen. Die pflanzlichen und formalen Details des neuen Gartens wurden von den Gärtnern des Gräflichen Parks – unter Leitung von Parkleiter Hans-Josef Bickmann - ab September 2008 realisiert. Nach Oudolfs präziser Planung wurden zehntausende aufeinander abgestimmte Pflanzen gesetzt, darunter zahlreiche Sorten von Achillea, Anemonen, Astern, Echinacea, Geranien, Iris, Limonen, Salbei und Veronica. Eine Besonderheit des neuen Oudolf-Gartens sind ein Dutzend Magnolienbäume, die im Westen eine starke Kulisse, einen schönen Abschluss und eine Ergänzung für die historischen Parkteile bilden."
Ich war jetzt mal ein wenig faul und habe den Text von der offiziellen Homepage Gräflicher Park kopiert, da ich einfach nur Lust hatte die wunderschönen Herbstmotive auf meiner Seite zu zeigen. Photographiert hatte ich in den letzten Septembertagen vor einigen Jahren.






Dienstag, 10. Oktober 2017

Innenhofgestaltung oder "Urban Gardening" auf griechisch




Diesen verzauberten Innenhof habe ich auf der griechischen Insel Kefalonia in dem kleinen, pittoresken Hafenort Fiskardo entdeckt. Topfpflanzen sind in vielen griechischen Dörfern beliebt, aber so eine Sammlung in Pink, Rosa, Rot und Purpur macht sprachlos.


Dienstag, 26. September 2017

Athen

das neue akropolismuseum in athen

mit meiner schulfreundin sabine, die ich im letzten jahr zum ersten mal seit dreißig jahren, dank facebook, wieder in athen traf. diesmal war zeit für einen gemeinsamen abend.

Donnerstag, 7. September 2017

IGA Berlin 2017 Gräserband von Ingrid Gock

Die Arbeiten der Landschaftsplanerin Ingrid Gock waren mir noch völlig unbekannt und hier auf der IGA Berlin 2017, hatte es mir ihr Gräserband sehr angetan.
Mehrere organisch angelegte Beete fügen sich in wellenförmiger Bewegung zu einem grossen Band zusammen. Die Flächenhafte Bepflanzung, die man nur in Parks oder auf Gartenschauen erstellen kann ist beeindruckend. Die unterschiedlichen Strukturen der Gräser, von straff aufrecht, horstig auseinander fallend, frisiert und strubbelig bilden eine abwechslungsreiche Kulisse parallel zum Hauptweg.

Für weitere Informationen klickt euch doch bitte auf die Links, dort findet ihr mehr.

Donnerstag, 31. August 2017

IGA Berlin 2017- ganz grosse Show

Jetzt hat es doch noch geklappt und ich war in Berlin auf der Internationalen Garten Ausstellung.
Es ist ein Privileg morgens um 6.00 Uhr das Gelände betreten zu dürfen, die Sonne kommt langsam hinter den Bäumen hervor, Wassertropfen schillern auf den Blüten, die Gärtner ziehen dicke Schläuche hinter sich her, die Seilbahn macht eine Probefahrt, das Leben auf der IGA erwacht. 
Es ist ein allerdings ein Wettlauf mit dem Stand der Sonne, die schönsten Momente einzufangen, bevor die Sonne ab spätestens 10.00 Uhr zu hoch am Himmel steht.
Das Gelände ist riesig!
Ich startete im Westen, Eingang "Gärten der Welt", das war für die morgendlichen Bilder, im Gegenlicht perfekt.
Mein Hauptinteresse bestand in den Blumen-, und Gräserrabatten der Landschaftsarchitektin Petra Pelz und der Landschaftsplanerin Ingrid Gock, die einen grossen Teil der Beete gestaltete hatten, die sich zwischen den Schaugärten im westlichen Bereich befinden.

In diesem Post möchte ich aber meine schönsten Themengarteneindrücke teilen.
Leider hatte ich nicht viel Zeit Details einzufangen, aber zum Sonnenuntergang kam mein Mann als Unterstützer dazu und hat noch ein paar grandiose Weitwinkelaufnahmen machen können.



"Cultivated by fire" ein Beitrag von T.C.L, Taylor Cullity Lethlean aus Melbourne, Australien



Sonntag, 30. Juli 2017

pyrenäen wanderungen nach dem rother wanderführer

6 wanderungen in den spanischen pyrenäen, aus dem "rother wanderführer", von roger büdeler.

ausgangsort unserer wanderungen war der kleine und sehr hübsche ort torla. in fussnähe waren wir auf dem campingplatz "rio ara"untergekommen. der sauberste und gepflegteste campingplatz, den ich kenne, mit nur zwei sternen. auf saftig, grüner wiese, mit blick auf die berge, wanderwege vor dem tor. 

rother tour: 17 camino de turieto
zum einstieg gab es dann auch die erste wanderung entlang des rio ara hinein in den "parque nacional de ordesa y monte perdito"
wir sind nur den hinweg, ca. 3 stunden gelaufen und haben für den rückweg den shuttelbus genommen.


Dienstag, 25. Juli 2017

bullireise frankreich- nordspanien

mit hilfe des stellplatz führers "passion france" fanden wir einen tollen stellplatz in der nähe von cognac.  "le domaine conte et filles" geleitet von zwei zauberhaften schwestern. diese haben das gut von den eltern vor einigen jahren übernommen und bieten reisenden einen übernachtungsplatz mit wc und dusche! 
es werden zwischen 1-5 plätze zur verfügung gestellt, manchmal mit wc und wenn es besonders nette menschen sind, sogar mit dusche!
wer wie wir mit kleinen bus reist weiß das sehr zu schätzen.
das system von passion france besteht darin bei winzern, auf cognacgütern und farmen einen stellplatz zu bekommen und als gegenleistung dort etwas zu kaufen. wir haben "pineau" gekauft. süffiger apperitif aus traubensaft und cognac. eine spezialität der gegend.



weiter gings ans meer nach capbreton an der atlantikküste.
paul richtete sich dort mit freunden auf einem campingplatz ein, um den sommer mit surfen zu verbringen.
für uns ging es weiter über st. jean-pied-de-port, ausgangspunkt für den camino st. jaques, auf die spanische seite der pyrenäen. in den nationalpark ordesa monte perdido.



beeindruckende fahrt über die d19 nach larrau. angetroffen haben wir den saubersten und gepflegtesten campingplatz unserer bisherigen reise: camping rio ara, vor den toren von torla.

Dienstag, 11. Juli 2017

Der Persische Garten in Bonn

Im Rahmen der Ausstellung "Iran. Frühe Kulturen zwischen Wasser und Wüste" wurde ein 400qm grosser Innenhofgarten vor der Bundeskunsthalle aufgebaut. (Planung: Büro Verhas)
Den zentrale Achse bildet das grosse Wasserbecken mit Fontänen, kleine Nischen und ein überdachter, etwas erhöhter Bereich laden rundherum zum Sitzen, Riechen und Lauschen ein. Ein Nebenzimmer mit duftenden Jasmin ist luftig überspannt mit einem Segeltuch, welches schöne Schattenmuster an die Wände malt. Die Illusion eines persischen Garten ist bei warmen Wetter perfekt und auch die moderne Architektur der Nachbargebäude fügt sich schön als zweite Ebene hinter den Mauern ein.
Ihr habt noch etwas Zeit die Ausstellung (20. August) und den Garten (Mitte Oktober) zu besuchen.


Mittwoch, 21. Juni 2017

"Die Gärten von Trauttmansdorff", in Südtirol

Der heftige Regen hatte alle Besucher aus der Gartenanlage vertrieben und die erste Stunde war ziemlich nass und grau. Doch dann wurde der unigraue Himmel heller und das Spätnachmittags Gegenlicht spiegelte sich in den nassen Wegen und Pflanzen. Den Schirm konnten wir dann einpacken und den Garten fast alleine geniessen.

In unmittelbarer Nähe zu Meran, wurden die "Gärten von Schloss Trauttmansdorff"  2001 nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet und zu einem Publikumsmagneten für Südtirol. Der Hauptteil des Gartens befindet sich in einer Mulde unterhalb des Schlosses und endet in einem grossen See. Man durchwandert den Italienischen Garten, Wasser und Terrassengärten, am Hang zieht sich ein Waldgarten empor bis zu einem grossen Aussichtsplattform des Italienischen Designers Mattheo Thun. Der Sonnengarten erlebt seinen Höhepunkt sicherlich im Juli, August und ist dann bestimmt ein leuchtendes Highlight. Von der ungewöhnlichen Plattform, ganz oben am Hang, hat man einen spektakulären Blick auf Meran und auf die 3000 Meter hohen Berge der Textilgruppe. Hier oben befindet sich ein weiteres Gartenzimmer:"Garten der Verliebten". Der Name steht wohl für die romantische Aussicht die man von hier oben geniessen kann. Wer das Glück hat im Sommer an einem Freitagabend den Garten zu besuchen, der wird sicherlich dort oben die letzten Sonnenstrahlen geniessen und die Namenswahl verstehen.
Unbedingt die lange Öffnungszeit am Freitag, im Juni, Juli und August beachten, bis 23.00 Uhr!
Auch oberhalb und seitlich des Schlosses befinden sich unterschiedliche Gartenbereiche, doch am imposantesten war für mich der der Blick den Hang herauf mit dem Schloss als Hintergrundkulisse. Da es rund um Meran viel Weinanbau auf steilen Terrassen gibt, hat sich Trauttmansdorff auch diesem Thema gewidmet und eine Weinterrasse mit den typischen Reben angelegt. Passt wirklich ganz toll in die Gartenanlage. Der Garten ist auf einen grossen Besucherandrang ausgerichtet, die Treppen, Geländer und Pergolen sind ziemlich wuchtig ausgefallen und die Pflanzen kaschieren sie nur mit Mühe. Die Schilder für die Pflanzenerkennung sind groß und natürlich super zu lesen, allerdings im Photo nicht so schön. Das dürfte allerdings nur mich stören, denn es ist ja auch ein Botanischer Garten, indem es viel zu erfahren gibt. 
















Dienstag, 2. Mai 2017

Dr. J.P.Thijssepark in Amstelveen

Das Wetter letztes Wochenende war super und ich hatte Lust meine Tochter zurück nach Amsterdam zu bringen. Clara musste dafür am Samstag einige Gärten, die auf dem Weg lagen, mit mir besuchen. Der Bonus war dann Abends der grosse Einkauf bei Albert Heijn.
Sonntag früh sind wir dann zum Amsterdamse Bos gefahren, das Naherholungsgebiet für Amsterdam. Zu diesem Park gehört ein ganz besonderer Teil, der Dr. J.P. Thijssepark, ein Streifen Wald von Wassergräben und Teichen durchzogen, der die heimische Pflanzen Welt der Niederlande beherbergt. Moorlandschaft, Heidelandschaft und Wald mit einer unfassbaren Vielfalt an Pflanzen in einem liebevoll gepflegten Zustand. Der Waldboden ist übersät mit weissen Anemonen, Waldmeister, Märzenbechern, grosse Flächen Paris quadrifolia und Bärlauch. Salomonsiegel schießt überall aus dem Boden und riesige Farne entrollen gerade ihre Wedel.
Zu gerne würde ich dort mal an einem nebeligen Morgen photographieren. Es ist eine einzigartige Stimmung in dem Park, den auch die lauten Flugzeuge, die in Schiphol starten nicht stören können.






Mittwoch, 15. März 2017

Pelargonien-Sammlerleidenschaft in Kloster Maria Laach

Kann das der Anfang sein?



Nein, es gehören wohl mehr als vier Babypelargonien dazu, um von Sammelleidenschaft zu sprechen.
Ich bin der absolute Laie und mich hat nur eine nette FaceBook Nachricht von Mathias Alter aus der Abtei Maria Laach, in die Eifel gebracht, da ich für eine Reportage Pelargonien photographieren sollte. Also, ich weiß zu den Pelargonien gehören die Geranien,
die wir im Sommer in den Balkonkästen haben.
Doch das ist nur ein kleiner Teil. Es gibt hunderte Arten.Viele kennen von früher, vom Fensterbrett, der Großeltern, die Duftpelargonien. Jene, die so herrlich zitronig duften wenn man die Blätter berührt.
Den anderen Schwerpunkt bilden die Blattschmuckpelargonien, mit ihren zigfachen Varianten an Blattform, Zeichnung und Farbe.
Es gibt in Maria Laach schon lange eine Tradition der  Pelargonium-Sammlung, um die sich der Gärtner Mathias liebevoll und mit grossen Enthusiasmus kümmert.
Gestern war herrlicher Sonnenschein, über dem Laachersee stiegen die Nebel auf und rund um das Kloster war schon viel Betrieb. Auf dem Gelände gibt es nicht nur die grosse Gärtnerei, die sehr viele Kräuter, Reben und auch Obstgehölze verkauft, es gibt ein grosses Buchgeschäft, Hotel und in der Saison auch ein Restaurant. Eine Wanderung um den Laacher See haben wir leider zeitlich nicht einbauen können, doch wenn man damit beginnt hat man ein komplettes Tagesprogramm vor sich.

Freitag, 27. Januar 2017

Ernst Pagels Bürgergarten in Leer

Ein Gartenblog ohne Gartenblicke.

Es wird Zeit euch mal wieder mit auf die Reise zu nehmen und einen Garten vorzustellen.
Im Frühsommer bin ich Richtung Friesland gefahren und habe mit meiner Freundin und einen Babyweimaraner eine schöne Gartenreise gemacht.
Den Anfang machten wir in dem kleinen Ort Leer, um den Garten des berühmten Pflanzenzüchter Ernst Pagels zu besuchen.
Geboren 1913, verbrachte er vor dem Krieg einige Jahre in Karl Foersters Gärtnerei in Bornim
und war dort viel mit der Gartenplanung beschäftigt. Nach dem Krieg kehrte Ernst Pagels zu seiner Mutter nach Leer zurück und gründete dort eine Gärtnerei.

"Im Jahr der Betriebsgründung hatte Pagels nämlich Karl Foersters Gärtnerei in Bornim den ersten Besuch nach Kriegsende abgestattet. Am Ende des freudigen Wiedersehens steckte Förster seinem Schüler ein Päckchen mit Saatgut von Salvia nemerosa zu, mit der Aufforderung "Sieh zu, was du darin findest." Pagels folgte dieser Aufforderung und fand unter den Sämlingen der bis dato kaum verwendeten Staude prompt eine herausragende Sorte, ..." den Steppen Salbei 'Ostfriesland'.
Hier habe ich ein wenig aus Mascha Schachts Buch "Gartengestaltung mit Stauden" zitiert, welches ich euch nur ans Herz legen kann. Spannendes Buch über berühmte Gärtner und Gartengestalter, die ihren Schwerpunkt in der Verwendung von Stauden haben.

Wenn ich hier durch die Sortimentsliste der Pflanzen blättere die auf Ernst Pagels zurückzuführen sind, fällt vor allem die große Anzahl an Gräsern auf.
Namen wie Miscanthus 'Graziella', 'Kleine Fontäne', 'Silberspinne' und  'Malepartus' klingen alle sehr bekannt und stammen alle von ihm. Sein Bekanntheitsgrad unter den Staudenverwendern wie Beth Chatto und Piet Oudolf wuchs und seine Pflanzen wanderten aus in die USA, um in den Präriegartenpflanzungen von Wolfgang Oehme Bestandteil zu werden.

"2007 verstarb Ernst Pagels und konnte noch miterleben wie der Waldorfkindergarten auf dem Grundstück der Gärtnerei einzog. Ein Herzenswunsch der in Erfüllung ging:"Hauptsache, es entsteht etwas Soziales und kein Gartengroßmarkt" pflegte er zu sagen.






Donnerstag, 19. Januar 2017

Auszeit bei Langlaufski in der Eifel

An einem Mittwochmorgen zum Langlaufski in die Eifel zu fahren ist ein grosser Luxus und ein Privileg von Selbständigen.
Genug Arbeit gibt es immer im Studio oder vor dem Rechner, doch manchmal muss man raus aus seiner täglichen Routine.
Ganz Bewusst mal etwas anderes machen, sich am Sonnenschein und der Schönheit der Natur erfreuen. Der Januar ist ein dunkler Monat, leider für mich auch ein trauriger deshalb sind Sonne, Schnee und 8,9 km Langlauf die perfekte Aufmunterung.
In der Nähe von Monschau, in der Eifel gibt es super viele gespurte Loipen, unter outdooractive findet ihr auch die Loipe Wollbüschel Rohren, die wir gelaufen sind.


Sonntag, 18. Dezember 2016

Flashback - Paris Photo 2016

Die 20. Paris Photo, im November!!!
Vor zwanzig Jahren füllte die Paris Photo gerade mal einen Raum im Caroussel du Louvre, es folgten weitere Räume und ab 2011 musste die Photo Messe in den wunderschönen Grand Palais umziehen.
Trotz schrecklicher Erinnerung an das Attentat im Vorjahr, die Messe wurde frühzeitig geschlossen, gab es dieses Jahr wieder eine gut gefüllte Halle. Mit 153 Gallerien, 30 Buchverlagen und Buchhandlungen, kamen 62.000 Besucher.
Unser Lieblingsbuchverlag, Steidl, war mit einem Megastand vertreten und verschickte sogar gratis die Bücher in die ganze Welt.
Allerdings die handsignierten natürlich nicht, weshalb wir wieder viele Kilos selbst nach Hause schleppen mussten.
Der brasilianische Photograph Sebastiao Salgado signierte sein neues "Kuwait" Buch, im Taschen Verlag, mit S/W Aufnahmen aus dem Jahre 1991, als er eine Reportage über die brennenden Ölfelder nach dem Irakkrieg gemacht hatte.
Wir hatten gerade zwei Wochen vorher den berührenden Film von Wim Wenders, "Das Salz der Erde", über Salgado gesehen und freuten uns sehr ihn persönlich begegnen zu dürfen. Ein grossartiger Photograph und eine spannende Persönlichkeit.

Auffallend viele Serien waren zu sehen, Bilder aus den 80iger Jahren und viele Collagen.
Auch scheinen mehr und mehr Kunst, - und Photographieklassen zu kommen und ziehen mit ihren Lehrern diskutierend durch die Stände. Ein Treffpunkt für die Photographieszene und sicherlich perfekt als Lehrstunde.
Marcus könnte sich drei Tage dort aufhalten, mir reicht immer ein Nachmittag bis die Pforten um 20.00 Uhr schließen.
Paris hat wirklich noch so viel zu bieten.
Nebenveranstaltungen und weitere Photographieausstellungen gibt es noch reichlich,
wir hatten uns im Palais du Tokyo für die Ausstellung von Tino Segal interessiert.
Eine Ausstellung war es gar nicht, eher eine Performance. Ein völlig leer geräumter Palais du Tokyo, als sollte eine Renovierung anstehen, diente als Lebensraum, durch den alle Besucher von Kindern, Studenten, Erwachsenen und am Ende von einer älteren Dame, diskutierend geführt wurden.

Und dann gibt es natürlich noch gute Restaurants in Paris.
Wir machen immer gute Erfahrung mit Smart-Travelling, eine Internetseite mit super Tipps für Hotels und Restaurants.
Weitere gute Infos findet man auch bei Petite Passport.

Jetzt eine kleine Bilderflut, Marcus war so nett mir seine Instagram Bilder zu geben,
ich war etwas Photofaul. Merci Chérie.





Samstag, 19. November 2016

"La Queurie" in GartenTräume, Winter 2016





In der neuen "Garten Träume" Winter 2016, gibt es einen wunderschönen Artikel über den Garten und das Haus meiner Schwester in der Normandie.

Ich habe schon oft berichtet:

Im Sommer 2012, zur Pilzsaison, Ostern, und von unserem Photoshooting dort.

Falls ihr noch nicht die Nase voll von meiner Schwester und der Normandie, klickt euch durch die Links.

Und wer dann Lust bekommt den ganzen Januar oder Februar dort zu verbringen,
der kann sich dort in dem grossen Zimmer einmieten und einen Monat lang dort schreiben, malen meditieren oder die Seele baumeln lassen. Für 500, - Euro im Monat.
Auf Theklas Internetseite findet ihr noch mehr Informationen: La Queurie.






Donnerstag, 20. Oktober 2016

Segeltörn rund um die Peleponnes

Weil es so wunderbar war, gibt es noch einen Nachschlag an Griechenlandbildern.
Hier ist es gerade nass und kalt, da tut es gut schnell noch einmal ein paar meiner I-Phone Snaps auszusuchen und sich an die Wärme, das wunderschöne Licht und das herrliche Wasser zu erinnern. Dieses Jahr hatten wir mehr Zeit an Land zu gehen, kleine Wanderungen zu machen, einen Mietwagen zu nehmen und nach Epidaurus zu fahren. Sogar einen kurzen Trip auf die Akropolis konnten wir am Ende der Reise machen. Mein Interesse an Griechenland wird immer grösser und es fängt an Spass zu machen sich mit der Mythologie und Geschichte Griechenlands zu beschäftigen. Der alte Griechenlandreiseführer meines Vaters, von 1962, ist super umfassend und sehr unterhaltsam geschrieben. Der Autor schlägt vor mindestens eine Woche Zeit für Athen zu nehmen und morgens, abends, in der Mittagssonne und bei Vollmondschein auf die Akropolis zu steigen. Ha, damals musste man wohl nicht 20,- Euro Eintritt zahlen und durfte bestimmt noch eine kleine Sitzpause auf einem alten Marmorbrocken machen...
In unserer etwas schnellerlebigen Zeit wird wohl kaum ein Tourist sich so lange Zeit nehmen.
Wir haben uns fest vorgenommen im nächsten Jahr eine Übernachtung in Athen einzulegen, um das neue Akropolismuseum zu besuchen und etwas mehr Zeit für diese faszinierende Stadt zu haben.
Dann habe ich auch mehr Zeit für meine Klassenkameradin, die ich nach 30 Jahren, zum ersten Mal dort wiedergetroffen habe.
Für so etwas ist Facebook ja klasse.


Clemtine, grüne Orangen, Quitte, Granatapfel

Mittwoch, 10. August 2016

Angoulême, Abendspaziergang



Es hat 20 Jahre gedauert bis ich meine liebe Arbeitskollegin aus Paris, Elizabeth endlich wieder gesehen habe. Unser letztes Treffen war zu unserer Hochzeit in Düsseldorf. Es war sehr schön! Und Elizabeth hat eine wunderbare Familie, hoffentlich müssen wir nicht wieder solange warten bis wir uns wiedersehen.
2017 zum Start der Tour de France in Düsseldorf!

Samstag, 30. Juli 2016

Frankreichreise mit dem Bulli

Von der Normandie über Angoulême, Dordogne, Les Jardins Eyrignac, nach Najac in den wunderschonen Garten von meiner Kollegin Annette Lepple, weiter über Bordeaux, Richtung Atlantik.
Die erste Nacht auf der Straße in Angoulême war schon skuril. Morgens um 6.00 Uhr fährt die Müllabfuhr vorbei, jedes ungewohnte Geräusch schreckte uns aus dem Schlaf hoch. Doch anschließend standen wir mit dem Bus bei einem Gänsezüchter, Winzer, Schlossparkplatz oder kleinem Campingplatz. 
Mit dem Stellplatzführer "France Passion"
lernen wir langsam umzugehen und erwarten voll Spannung was uns jeden Abend aufs Neue erwartet.

Hier ein paar Snaps, hochladen dauert doch leider jedesmal etwas länger.