Freitag, 18. Oktober 2013

USA, Zion Nationalpark

Ich weiß ihr seid bei einem Gartenblog nicht alle so wild auf unsere USA Reisebilder, aber die Posts über den sehr erlebnisreichen Sommerurlaub sorgen dafür, dass ich alle Tage und Ereignisse anhand der Bilder noch einmal"erleben" darf und gleichzeitig alle Photos sortiert werden.
Bis Januar muss ich durch sein, denn dann wollen wir alle Freunde zum "Diaabend"einladen. Ich habe gerade überlegt wie das "heutzutage" heißen könnte? Jedenfalls mein Bildbearbeitungsprogramm; LightRoom,  nennt es auch "Diashow", obwohl natürlich kein Mensch mehr Dias belichtet.



In den Zion NP kommt man nur mit Shuttlebussen, da auch nur eine Strasse durch das Tal führt. 
Aber das funktioniert wunderbar, da die Busse schon sehr früh morgens und mit kurzen Abständen fahren.
Wir sind zwar Frühaufsteher, doch bis alle fertig waren und gefrühstückt hatten war es dann doch 8.30 Uhr bis wir an die Endstation im Park gekommen waren. Wir hatten uns den "Riversidewalk"vorgenommen, der durch ein Flussbett verläuft und immer weiter in die Schlucht hineinführt. Wir wussten der Weg führt durch das Wasser, aber das das Wasser oft bis zur Hüfte reicht war uns nicht klar. Es gibt die Möglichkeit in Springdale entsprechende Wasserschuhe zu mieten, die stabil sind und auch den Knöchel schützen, aber etwas rutschsichere Turnschuhe tun es auch.
Einzig das Photographieren war schwierig, da die Ausrüstung immer sicher im Rücksack verstaut werden musste, ein wasserdichter Beutel wäre sehr schön gewesen. Ich bin nicht ausgerutscht, aber auf den glatten Steinen hätte das schnell passieren können und das Risiko wollte ich nicht eingehen.


Die Stimmung zwischen den hohen Felswänden ist unvorstellbar schön, vor allem wenn man vor den vielen anderen Wanderern kommt. Und es kommen wirklich richtig viele. 
Mich wundert es allerdings das selbst ganz kleine Kinder mit auf diese Tour genommen werden. Das Wasser ist unterschiedlich tief, kleine Kinder versinken da auch mal ganz. Aber der Weg ist wirklich Familienfreundlich und selbst Wandermuffel bekommen hier ihren Spass.


Die andere tolle Wanderung führte zum "Angels Landing". Ein ziemlich steiler Anstieg, allerdings mehr oder weniger Asphaltiert bis hoch auf ein Felsplateau. Zum Frust von Paul sind wir das allerletzte Stück, Kletterpartie mit Festhalten an Seilen und balancieren über einen Steg, nicht gegangen. Der Blick war auch von dort schon "awesome". Da sind die Amerikaner manchmal komisch, alles wird asphaltiert und super trittsicher ausgebaut und am Ende steht man am Abhang ohne Geländer oder Sicherung. 
Am dritten Tag im ZionNP wollte ich noch unbedingt den "Weeping Rock" sehen. Ein Felsüberhang von dem das Wasser tropft mit vielen Farnen und einer tollen Vegetation. Doch dafür war es zu trocken gewesen in der Zeit davor und es gab keinen Tränenschleier aus Wasser.
Der Zion Nationalpark hat uns allen super gut gefallen!







Kommentare:

  1. von wegen nicht wild auf Bilder aus den USA - und wie! Mich interessieren sie sehr und sie sind mal wieder super toll!
    Da möchte ich sofort im Reisebüro einen Flug buchen und hin ...
    Viele Grüße von Renate

    P.S. und gerne mehr, mehr, mehr

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  2. Wundervolle Bilder! Erwecken Fernweh...LG Lotta.

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  3. Ich kann mich an solchen Bildern ja nur schwer satt sehen.

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  4. Herrliche Bilder, die mich wehmütig an meine eigene USA - Reise erinnern. Leider schon viel zu lange her...
    Ich freue mich sehr auf weitere Bilder von Deiner Reise!
    Liebe Grüße, Monika

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